Employour ist jetzt Teil von TERRITORY EMBRACE

Sie werden gleich auf unsere neue Website weitergeleitet.

Sollte die Weiterleitung nicht automatisch erfolgen, klicken Sie hier.

Territory-embrace
Header-Image

Über Cultural fit und ein kleines Projekt mit großer Wirkung

21. August 2015 -
Der Dresscode, eine der bestechensten Merkmale einer Unternehmenskultur

Es wurde schon häufig diskutiert und ist doch wenig konkret. Das Thema Cultural Fit beschäftigt die HR-Branche. Wie gut passt der Bewerber zur Firmenkultur? Bringt ein Mitarbeiter mehr Leistung, wenn er zur Kultur passt? Und wie ist die Corporate Identity mit der jeweiligen Arbeitgebermarke verwoben, wie also wird sie nach außen für Bewerber sichtbar gemacht? Genau das möchten wir gemeinsam mit unserem Partner metaHR in unserer Studie herausfinden.


Für die Unternehmensberatung metaHR ist die Cultural-Fit-Studie nach ihrer Candidate Experience Studie ihre zweite große Untersuchung zu einem wichtigen und aktuellen HR-Fachthema. Für uns von Employour ist das Thema quasi eine Herzensangelegenheit. Zum einen, weil es unser Job ist uns immer neue Möglichkeiten zu überlegen, wie wir Ihre Unternehmenskultur auf unseren Portalen am besten präsentieren. Zum anderen, weil wir ein Team sind, dass vor noch gar nicht allzu langer Zeit noch an einer Hand abzuzählen war, nun aber bald auf drei Etagen in unserem Büro verteilt ist und dennoch Wert darauf legt, dass wir aus vielen unterschiedlichen und bunten Köpfen bestehen – mit eigener Meinung, eigenen Ideen und eigenem Antrieb, gemeinsam zu arbeiten. Und daher fragen wir nicht nur nach den Skills, sondern auch nach den Hobbies, verbringen zusammen die Mittagspause und kickern am Probetag mit unserem potentiellen Nachwuchs.


Wir sind sehr gespannt zu erfahren, wie in anderen Unternehmen Bewerber hinsichtlich des Cultural Fit unter die Lupe genommen werden. Oder ob es überhaupt keine Relevanz hat, ob ein Bewerber ins Unternehmen passt, solange er oder sie nicht vom Bürostuhl fällt. Was in unseren Augen jedoch nicht gerade für entsprechendes Unternehmen spricht.


Da die Studie weniger Unternehmenskulturen an sich untersucht, sondern den Fokus auf die Verbindung zwischen Recruiting und Cultural Fit lenkt, sind vor allem Personaler und Personalverantwortliche gefragt an der 10-minütigen Befragung teilzunehmen. Als Dankeschön gibt es sogar einen kleinen Preis in Form eines Gäste-Tickets zum HR BarCamp 2016, dass am 25./26.02. wieder in Berlin stattfinden wird.


Nehmen Sie jetzt unter folgendem Link teil und teilen Sie Ihre Expertenmeinung mit uns:

https://de.surveymonkey.com/r/cultfit15


Work + Refugee = Workeer

Ein ganz anderes Thema hat uns diese Woche auch noch beschäftigt. Seit längerer Zeit schon dominiert ein Thema die Tagespresse: Was tun mit Flüchtlingen? Fakt ist: Auch wenn die Asylgesuche in Deutschland in den letzten Jahren stark angestiegen sind, gibt es noch viel Luft nach oben, was die Hilfe angeht, die wir anbieten können. Vor allem auch in der Integration der Ankömmlinge in unser Ausbildungs- und Arbeitssystem. Viele von Ihnen sind nämlich gut ausgebildet und berufserfahren, doch gibt es entweder bürokratische oder gesellschaftliche Hürden zu meistern, bis diejenigen auch hierzulande arbeiten können. Dass sich genau mit diesem Problem zwei Bachelorstudenten aus Berlin besser auseinandergesetzt haben als so mancher Politiker in den letzten Monaten, zeigt, dass unsere Generation tatkräftig bei der Flüchtlingsmithilfe mitmischt.


Herausgekommen ist dabei im Rahmen der Bachelorarbeit der beiden Absolventen Philipp Kühn und David Jacob die Jobplattform Workeer. Das Portal – das sich „work here“ spricht – soll dabei helfen, Flüchtlinge und Arbeitgeber, die unseren neuen Mitbürgern einen Einstieg in den hiesigen Jobmarkt ermöglichen möchten, zusammenzubringen. Eine tolle Idee, die schon Früchte trägt: Seit dem Launch im Juli sind bereits über 250 Arbeitgeber und über 300 Bewerber auf der Plattform zu finden, die Resonanz ist überaus positiv ausgefallen. Die Umsetzung ist noch sehr einfach und bisher nur auf Deutsch verfügbar, aber dennoch bereits mobil optimiert – also von den meisten Flüchtlingen glücklicherweise auch gut zu erreichen.


Der Seite sieht man natürlich an, dass Sie noch sehr einfach gestrickt ist, weil noch in Beta-Phase, aber ihren Zweck erfüllt Sie allemal und hat dabei auch noch eine starke Signalwirkung nach außen. Denn sie legt durch ihre Transparenz auch nochmal offen, welche Unternehmen und Arbeitgeber bereit sind zu helfen, Verantwortung zu übernehmen und darüber hinaus auch noch zeigen, dass sie im vermeintlichen Kampf gegen den Fachkräftemangel jede Möglichkeit nutzen möchten, an qualifiziertes Personal zu gelangen. Und wenn man sich die Bewerberprofile auf Workeer ansieht, erahnt man schnell, dass da viele gut ausgebildete Leute zu uns kommen und arbeiten möchten.