Wir sind Employour

„Nie wieder Kaffee kochen“ –  mit diesem Satz hat die Entwicklung unseres ersten Portals meinpraktikum.de angefangen. Das ehemals kleine Studentenprojekt hat sich heute und mit inzwischen 5 Portalen als eines der größten Netzwerke für Nachwuchskräfte in Deutschland etabliert.


Seit Anfang 2011 steht unser Team für erfolgreiches Personalmarketing mit Ecken und Kanten. Ob Ausbildung, Praktikum, Absolventenstelle oder Traineeship, bei uns finden Berufseinsteiger die richtigen Stellen. Wir setzen nicht auf Marketing-Floskeln, sondern auf Transparenz und Glaubwürdigkeit und bringen so Unternehmen und Nachwuchskräfte zusammen. Wenn es um die Besetzung von Nachwuchsstellen geht, führt kein Weg an Employour vorbei. Praktikantisch, Azubisch, Studentisch und Absolventisch sprechen wir fließend – online wie offline.


Bei uns passt nichts in Schablonen: Das gilt für Konzepte wie für Mitarbeiter. Dieses Team macht die Suche nach dem Wunschpartner für Bewerber und Unternehmen jeden Tag ein bisschen leichter.

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„Nie wieder Kaffee kochen“ –  mit diesem Satz hat die Entwicklung unseres ersten Portals meinpraktikum.de angefangen.

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Neues aus dem Employour Blog

Heißer Wochenrückblick – Wärme, Pokémon, Studien und Teambuilding

Warm, wärmer, 38 Grad – „endlich richtig Sommer“ denken wir uns im Büro: Die Ventilatoren aka Lebensretter werden rausgekramt, es wird auf dem Dach gespeist und die Sonne angebetet. Das gute Wetter wird vor allem auch dafür genutzt, um die Stadt auf eine ganz neue Weise zu erkunden. Die kleinen japanischen Monster haben nämlich auch bei uns in der Redaktion Einzug gehalten und wecken in vielen von uns nostalgische Gefühle. Aber natürlich sind die Pokémon nicht das einzige Thema! Es geht diese Woche um die Arbeitgeberattraktivität, Teambuilding, wie chaotische Mitarbeiter zu führen sind und Ausland vs. Selbstständigkeit.

 

#h2#Was Arbeitgeber attraktiv macht#h2#

Wenn es um die Arbeitgeberattraktivität geht, dann ist längst nicht immer nur das Gehalt oder die Anerkennung entscheidend – aber das ist nichts Neues. Um herauszufinden, was Arbeitgeber in Deutschland für Studierende attraktiv macht, hat das internationale Forschungs- und Beratungsunternehmen Universum eine Studie durchgeführt. Im Rahmen dieser jährlichen „Student Survey 2016“ wurden rund 45.000 Studierende von 211 deutschen Hochschulen nach ihren Karrierezielen und weiteren Themen befragt. Das Ergebnis: Eine ausgewogene Work-Life-Balance, Sicherheit im Job und Herausforderungen sind die Top-3 der langfristigen Karriereziele der Befragten. Antreiber sind dabei vor allem ein attraktives Grundgehalt, vielfältige Arbeitsaufgaben und ein freundliches Arbeitsumfeld. Dabei erwarten die Befragten Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler ein durchschnittliches Jahresgehalt von 41.136 Euro. Welche Unternehmen dabei besonders attraktiv sind erfahren Sie in der Studie.

 

#h2#Wie Teambuilding-Maßnahmen richtig gehen#h2#

Teambuilding Events haben mehrere Vorteile: Zum einen eignen sie sich super, um neue Mitarbeiter zu integrieren und zum anderen, um die Motivation und den Zusammenhalt des Teams zu stärken. Doch die Durchführung ist oft leichter gesagt als getan. Für das digitale Reisemagazin „Unterwegs“ von HRS hat Olga Osenina Tipps von Experten gesammelt, mit denen das nächste Teambuilding Event ein voller Erfolg werden kann. Wir haben uns sehr darüber gefreut, neben Stefan Jarantowski von eventsofa  unseren Teil beitragen durften – lesen lohnt sich!

 

#h2#Auslandserfahrung > Unternehmensgründung#h2#

Jeder vierte Deutsche würde gern im Ausland arbeiten, wenn er das nötige Geld dafür hätte. Für dieses Ziel würde ein Großteil sogar einen Kredit aufnehmen. Das hat die Studie „Beruf und Karriere 2016“ der CreditPlus Bank AG ergeben. Hierfür wurden 1.020 Deutsche ab 18 Jahren befragt. Damit ist die internationale Erfahrung klar in den Fokus der Arbeitnehmer gerückt. Interessant ist dabei zu beobachten, dass im Vergleich zum letzten Jahr der Wunsch nach der Gründung eines eigenen Unternehmens zurückgegangen ist. Damit gibt die Studie den Wunsch nach Weiterbildung durch internationaler Erfahrung als Karriereziel Nummer eins aus. An zweiter Stelle folgt das Belegen eines Sprachkurses, während das Verlangen nach Selbstständigkeit auf Platz drei landet. Letzteres war in der Studie des vergangenen Jahres noch auf Platz eins zu finden, was deutlich macht, dass die Arbeitnehmer immer mehr nach Selbstoptimierung streben, um in ihrer Karriere voranzukommen.

 

#h2#Wie führt man chaotische Mitarbeiter richtig?#h2#

Wer kennt sie nicht: Kreative Mitarbeiter oder Arbeitskollegen, die jede Deadline reißen lassen. Routinemäßige Arbeit sind diesen Freigeistern ein Graus. Solche Menschen sind „Gelbe Persönlichkeiten“, meint der Psychologe Peter Krumbach-Mollenhauer. Sie stehen gerne im Mittelpunkt und sind sehr aufs Auffallen und Applaus-Einheimsen bedacht. Sie sind meist sympathisch, humorvoll und verdammt kreativ. Charakteristisch für sie ist, dass sie gerne nach dem Lustprinzip arbeiten: Sie stürzen sich in alles, was Spaß macht oder sie interessiert. Alle anderen Aufgaben fallen ihnen dagegen schwer, weil es für sie schwer ist, Absprachen einzuhalten und weil ihnen auf dem Weg zum Ziel wieder etwas Neues einfällt – dadurch werden Deadlines verschwitzt. Solche Mitarbeiter gibt es in jedem Unternehmen. Im Interview verrät Krumbach-Mollenhauer Ihnen, mit welchen Tricks solche Mitarbeiter effizient zu führen sind.

 

#h2#Officemon – Pokémon spielen im Büro#h2#

„Habt ihr das Traumato in der zweiten Etage schon gefangen“ – solche und ähnliche Sätzen sind seit einer Woche nicht mehr aus unserem Büro wegzudenken. Pokémon Go hat Einzug bei uns und in vielen weiteren Büros gehalten. Dabei ist auch unser Büro in zwei Lager gespalten: die Pokémontrainer und die Kollegen, die fassungslos den Kopf schütteln – und dann gibt es natürlich noch die Chefs. Klar kann eine kleine Pokémonjagd den Arbeitsalltag beleben, aber wenn dafür der halbe Vormittag draufgeht, dann dürfte der Chef alles andere als begeistert sein. Grundsätzlich gilt nämlich: Hat der Chef das Spielen mit dem Smartphone am Arbeitsplatz nicht ausdrücklich erlaubt oder duldet es wissentlich, ist das Spielen während der Arbeitszeit grundsätzlich verboten. Und selbst wenn er es duldet, ist das noch kein Freifahrtschein. Ob die Kündigung drohen kann und wovon es abhängig ist erfahren Sie im Artikel der Süddeutschen.


Bildquelle: CC0 by Anna Dziubinska


Tim Oudeman

235 Leser

Mehr als nur „Don’t feed the troll” – Warum (gutes!) Community Management so wichtig ist

Die Internet-Community ist 1 liebenswerte, aber auch sensible Spezies. Sie besteht sowohl aus Fans als auch aus Fanatikern, aus Treuen wie Trollen, aus Konstruktiven, aber auch Krawalllüsternen. Und 1 jeder von ihnen will gehört und bei Laune gehalten, ernstgenommen und wahrgenommen, informiert und unterhalten werden. Ansonsten droht ihr Zorn und 1 offen ausgetragener Shitstorm, aus dem man nur allzu leicht als Verlierer mit gewaltigem Imageschaden hervorgehen kann. Aber nicht nur zur Vermeidung solcher Wortgefechte sollte gutes Community Management unbedingt zu Ihrer Social-Media-Strategie gehören.

#h2#Wer ist die Community?#h2#

Ihre Community ist die Gemeinschaft Ihrer Kunden, Fans, User – und Bewerber. Also die Ganzheit derer, die sich für Sie, Ihre Marke, Ihre Produkte oder Ihr Unternehmen interessieren, diese nutzen und diesbezüglich mit Ihnen, aber auch untereinander, kommunizieren wollen. Die Community möchte in sozialen Netzwerken diskutieren, kommentieren, kritisieren, unterhalten und informiert, versorgt und umsorgt werden – und manchmal auch einfach nur motzen und hetzen.
Natürlich tickt jede Community anders. Auf einem Reiseportal geht es vermutlich weniger polemisch zu als auf 1 Nachrichtenseite, die zu tagespolitischen Themen Stellung bezieht. Dennoch, das Internet ist generell nicht als Ort der Samthandschuhe bekannt. Spätestens dann, wenn die Community – ob nun berechtigt oder nicht und in welcher Art auch immer – Unzufriedenheit äußert, wird Community Management zum unverzichtbaren Bestandteil des Online-Marketings. 

#h2#Was ist Community Management?#h2#

Community Manager sind Moderatoren und Mediatoren, sie überblicken und leiten in sozialen Netzwerken die Kommunikation zwischen Unternehmen und Community sowie innerhalb der Community. Sie kennen die Wünsche und sprechen die Sprache der Zielgruppe, gehen auf deren Anliegen 1, sie ermutigen zu Diskussion und Interkation, entschärfen und deeskalieren, sie würdigen engagierte Usern und weisen die ausfallenden, wenn nötig, in die Schranken. Dabei sind sie zum 1 Repräsentanten auf den firmeneigenen Kanälen, zum anderen aber auch Botschafter in fremden Foren. 

Björn Remiszewski

125 Leser

Pokémon GO – wie die Nintendo-Monster die Welt in ihren Bann ziehen

Letzten Samstag kam ein Freund zu mir und erzählte, dass er 13 Kilometer durch Bielefeld marschiert wäre. Sportlich, allerdings ging es sich nicht um eine lockere Joggingrunde, der Grund war ein neuer Hype: Pokémon GO. Dabei handelt es sich um ein „Location-based Augmented Reality Game“ der Firmen Nintendo und Niantic. Klingt erstmal kompliziert, aber ganz simpel ausgedrückt kombiniert das Spiel sein Spielprinzip mit der Realität. Um Pokémon GO zu spielen, bewegt man sich nämlich durch die echte Welt; die Kamera des Smartphones dient dabei als Schnittstelle zwischen der Realität und der virtuellen Spielumgebung. Mein Kumpel ist somit, den Blick dabei auf sein Smartphone geheftet, 13 Kilometer durch Bielefeld gelaufen – auf der Jagd nach Pokémon, die er auf der Straße, in Parks oder Gebäuden mithilfe seines Smartphones entdeckt hat. Und er ist nicht der Einzige: nach nicht einmal einer Woche ist Pokémon GO auf mehr mobilen Geräten installiert als die Dating-App Tinder. Auch bei uns im Büro konnten zum Launch von Pokémon GO in Deutschland viele nicht widerstehen, einen Blick auf das Spiel zu werfen. Warum dieses Spiel so gehypt wird und welchen Einfluss dieser Hype auf unsere Welt hat, will ich Ihnen im Folgenden erklären.

#h2#Pokéwas?#h2#

Pokémon, wir erinnern uns, das sind kleine Monster, die schon seit 1996 in einem gleichnamigen japanischen Gameboy-Spiel auftauchten. „Pokémon“ ist dabei eine Wortschöpfung aus den beiden englischen Wörtern „Pocket Monster“ – Taschenmonster. Diese werden von so genannten „Pokémon-Trainern“ gefangen, trainiert und in Wettbewerben benutzt, um gegeneinander zu kämpfen. Neben den Videospielen gab es Sammelkarten, eine Fernsehserie und diverse Kinofilme. Pokémon GO macht eine gewaltige Fanbase nach 20 Jahren erneut zu Pokémon-Trainern, was bei all jenen für reichlich Nostalgie sorgt, die mit Pokémon aufgewachsen sind – allen voran die Generation Y.


Tim Oudeman

719 Leser

Social Media, soweit das Auge reicht

Wie gewonnen, so zerronnen: Da fieberten letzte Woche über ein Dutzend Leute abends in unserem Konferenzraum noch mit der deutschen Mannschaft und freuten sich nach dem Sieg gegen Italien über den „gebrochenen Fluch“, da ist seit gestern die Stimmung im Büro schon nicht mehr so beschwingt. Bevor ich als Nichtfußballer aber jetzt zu sehr die Finger in die Wunde drücke, lasse ich meine Hände lieber auf der Tastatur und berichte, was mir die Woche über sonst noch im Netz interessantes untergekommen ist.




#h2#(Über-)Leben in der Büroküche#h2#

Hand aufs Herz (und nicht an den Ball, Schweini!), dieses Thema geht uns alle an. Egal ob im Startup oder im Konzern: In der Mittagspause wird es privat. Vor allem im kleinen Pausenraum, wenn alle zusammen nicht nur die gemeinsame Küche benutzen, sondern auch sauber halten müssen. Da kommt ziemlich schnell WG-Stimmung auf. Und entsprechend auch schnell Unmut. Wer da nicht zeigt, dass er reinlich ist, wird auch privat für ein Ferkel gehalten. Im Gegenzug lassen die Kritiker an den eigenen Hygienekünsten gerne mal das elterliche Gemecker raus. Passend dazu hat Silvia Follmann bei Edition F  acht Sätze, die man in der Büroküche immer wieder hören und lesen wird, zusammengetragen. Wie viele davon haben Sie bei sich schon einmal im Büro gehört? Ich tatsächlich 5/8… Und ja, davon kamen einige auch aus meinem Mund :X

#h2#Die Landkarte der Isla Social Media#h2#

Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, Pinterest, Ello, Raptr, Stackoverflow, Twitch, Soundcloud, Xing, LinkedIn – und da hört es schon bei mir auf. Spontan fallen mir keine weiteren Social-Media-Kanäle ein. Und wie ist es mit Ihnen? Haben Sie noch einen Überblick, wo wir uns alle im Netz um unsere sozialen Kontakte kümmern? Wohl kaum. Overdrive Interactive ist deswegen hingegangen und hat einen Schnappschuss der Social-Media-Landschaft 2016 zum Download im Angebot. 


Interessant an der umfangreichen – jedoch unvollständigen – Auflistung ist die Aufteilung der Kanäle in einzelne Bereiche ausgehend von den Hauptfunktionen des jeweiligen Dienstes. So finden sich neben Professional und Private Social Networks die URL Shortener, Social Reviews, Social Q&As und sogar Social Gaming. World of Warcraft als soziales Medium aufzulisten stimmt mich da sogar etwas nachdenklich. Für uns hier aber generell relevant: Eine Auflistung zum Thema Social Recruiting. Vielleicht sind auch Netzwerke dabei, die für Sie relevant sein könnten. Fühlen Sie sich zum Stöbern eingeladen.

Jan-Gerrit Meyer

375 Leser

Warum betriebliches Gesundheitsmanagement genau das ist, was Sie so schnell wie möglich einführen sollten

Nachdem sich Kollege Björn vor ein paar Wochen dem Performance Management gewidmet hat, ist heute ein anderes großes Thema dran: Betriebliches Gesundheitsmanagement – eine Begriffskombination, die kaum langweiliger und unsexier klingen könnte. Dabei sind die meisten Themen, die dahinterstecken, doch grundsätzlich genau das, was Personalverantwortliche zum Strahlen bringen sollte: flexible Arbeitszeitmodelle, eine Unternehmenskultur, in der sich alle wohlfühlen, fröhliche Angestellte, die selten krank werden und so weiter. Und trotzdem gaben in einer diesbezüglichen Studie der FOM von 2013 sage und schreibe 60 % aller Befragten an, dass sie in ihrem jeweiligen Job nichts von betrieblichem Gesundheitsmanagement spüren. Das Konzept scheint also in Deutschland durchaus noch in den Kinderschuhen zu stecken, dabei könnte es so viele Probleme lösen.  


#h2#Deshalb ist betriebliches Gesundheitsmanagement so wichtig #h2#

Beim ersten Nachdenken über dieses Thema habe ich mir (mal aus Unternehmerinnensicht) die Frage gestellt, wieso man Angestellte überhaupt gesundheitlich fördern sollte. Liegt es nicht in deren eigener Verantwortung, sich darum zu kümmern, gesund zu bleiben? Was kann ein CEO dafür, wenn sein Team lieber mit Chips und Bier Fußballspieler im Fernsehen anfeuert, anstatt selbst aktiv zu werden? Ist es nicht Aufgabe der Angestellten, dafür zu sorgen, dass Rücken und Psyche stark bleiben und sie genug Vitamin C zu sich nehmen, um nicht so schnell krank zu werden? Natürlich muss erstmal jede Person sich selbst um die eigene Gesundheit kümmern, doch für ein Unternehmen kann es doch nichts Besseres geben als eine in jeglicher Hinsicht gesunde und fröhliche Belegschaft. Je gesünder das Team, desto weniger Ausfälle wegen Krankheit; je weniger Ausfälle, desto mehr Produktivität; je mehr Produktivität, desto besserer Umsatz. Demnach lohnt es sich sehr, in die Gesundheit der Angestellten zu finanzieren, es wird sich letztendlich auszahlen und führt außerdem zu einer höheren Mitarbeiterbindung – das ist ebenfalls ein Ergebnis der FOM-Studie.


#h2#Welche Maßnahmen sind überhaupt möglich? #h2#

Wenn Sie sich überlegen, betriebliches Gesundheitsmanagement in ihrem Unternehmen einzuführen, steht ihnen eine schier unendliche Auswahl an Maßnahmen zur Verfügung. Gesundheit betrifft schließlich einerseits nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche und andererseits haben sehr viele Faktoren einen großen Einfluss auf unser physisches und psychisches Wohlbefinden. Das beginnt ganz banal bei der Ausstattung der Arbeitsumgebung: Sind Tische und Stühle ergonomisch? Gibt es die Möglichkeit, auch mal in einer anderen Position als sitzend zu arbeiten? Werden Temperaturvorgaben eingehalten? Wie sieht es mit dem Lautstärkepegel aus? Dann geht es weiter mit der physischen Gesundheit: Eine Kantine mit erschwinglichen, gesunden Angeboten oder ein gemeinsames Kochritual verhindert, dass zu Fast Food gegriffen wird. Gemeinsame sportliche Aktivitäten fördern nicht nur das Teamgefühl, sondern sorgen auch für eine bessere körperliche Verfassung. Doch auch dabei sollten sie darauf achten, auf verschiedene Bedürfnisse einzugehen. Sportliche Angebote müssen auch nicht teuer sein, für gemeinsames Yoga in der Pause etwa muss man keinen Raum zusätzlich mieten.


Dann wäre da noch die psychische Gesundheit der Angestellten. Natürlich gehört es definitiv nicht zu den Pflichten eines Arbeitgebers, sich um die privaten Probleme einzelner Teammitglieder zu kümmern. Hier geht es vor allem darum, dass die Arbeit selbst keine psychische Belastung darstellt. Macht man es beispielsweise Eltern durch flexible Arbeitszeiten leichter, ihre Kinder rechtzeitig von der KiTa abzuholen oder auch mal Homeoffice zu machen, werden diese direkt entspannter. Ansonsten ist es ideal, den Teamgeist sowie die Talente der einzelnen Mitarbeiter zu stärken und ihnen spannende Weiterbildungen und Entwicklungsoptionen zu ermöglichen.


#h2#Betriebliches Gesundheitsmanagement done right! #h2#

Es gibt so einige Beispiele von Maßnahmen, die über die Basics des betrieblichen Gesundheitsmanagements hinausgehen. Eines davon ist die Idee von Aetna-CEO Mark Bertolini, der seinen Angestellten Geld dafür zahlt, wenn diese genug schlafen. Wenn sie es schaffen, 20 Nächte lang jeweils sieben Stunden zu schlafen, bekommen sie 25 Dollar pro Nacht, maximal aber 500 Dollar pro Jahr. Überprüft wird das Ganze durch eine entsprechende App. Das Ergebnis dieser Aktion war, dass jeder Mitarbeiter, der mehr geschlafen hat als zuvor, 69 Minuten mehr produktive Arbeit geleistet hat als zu schlafloseren Zeiten. Ein weiteres Beispiel ist die Digitalagentur Comspace beziehungsweise ihre großartige Idee namens „Spende dein Talent“. Angestellte können dort ihre Hobbys und Interessen dem Team präsentieren. Das klingt zunächst banal, hat aber viele positive Effekte: Die gemeinsame Zeit stärkt das Wir-Gefühl, da man sich ganz anders kennenlernt als im normalen Arbeitsumfeld. Außerdem kann jeder Teilnehmer der jeweiligen Präsentation (freiwillig) für einen wohltätigen Zweck spenden, so tut man gleichzeitig etwas Gutes damit – und das zusammen.


#h2#Der Bonustipp eines Serienjunkies: #h2#

Dass die Geschäftsführung der Belegschaft ein paar Extrastunden frei gibt, weil die Nationalmannschaft bei der Fußball-WM den Sieg geholt hat, hört man öfter mal. Manche lockern sogar die Arbeitszeit, um das Anschauen möglichst vieler Spiele zu ermöglichen. Meine psychische Gesundheit und Ausgeglichenheit hätte auf jeden Fall von der Aktion der Technologieagentur rehab+, genauer gesagt ihrer in London und Belfast basierten Standorte, profitiert: Dort bekamen die Angestellten den halben Montag frei, damit sie sich nach dem späten sonntäglichen Genuss von Game of Thrones richtig ausschlafen konnten. Ein Traum!


Titelbild: A Lot Of People/Shutterstock

Leonie Feibig

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