Wir sind Employour

„Nie wieder Kaffee kochen“ – mit diesem Satz hat die Entwicklung unseres ersten Portals meinpraktikum.de angefangen. Das ehemals kleine Studentenprojekt hat sich heute und mit inzwischen 5 Portalen als eines der größten Netzwerke für Nachwuchskräfte in Deutschland etabliert.


Seit Anfang 2011 steht unser Team für erfolgreiches Personalmarketing mit Ecken und Kanten. Ob Ausbildung, Praktikum, Absolventenstelle oder Traineeship, bei uns finden Berufseinsteiger die richtigen Stellen. Wir setzen nicht auf Marketing-Floskeln, sondern auf Transparenz und Glaubwürdigkeit und bringen so Unternehmen und Nachwuchskräfte zusammen. Wenn es um die Besetzung von Nachwuchsstellen geht, führt kein Weg an Employour vorbei. Praktikantisch, Azubisch, Studentisch und Absolventisch sprechen wir fließend – online wie offline.


Bei uns passt nichts in Schablonen: Das gilt für Konzepte wie für Mitarbeiter. Dieses Team macht die Suche nach dem Wunschpartner für Bewerber und Unternehmen jeden Tag ein bisschen leichter.

Wir sind Employour

„Nie wieder Kaffee kochen“ – mit diesem Satz hat die Entwicklung unseres ersten Portals meinpraktikum.de angefangen.

mehr erfahren...

Neues aus dem Employour Blog

Experiment Orientierungspraktikum

Wer uns kennt, weiß, dass es uns besonders wichtig ist, eng mit unserer Zielgruppe verbunden zu sein. Deshalb arbeiten wir auch gerne mit denjenigen zusammen, die genau wissen, wovon sie reden, weil sie selbst noch Teil der Zielgruppe sind. So wie Michelle, die uns in einem dreimonatigen Praktikum tatkräftig unterstützt hat. Michelle ist 20 Jahre alt und hat nach ihrem Abitur entschieden, dass sie ernst einmal in unterschiedliche Bereiche reinschnuppern möchte, bevor sie sich für die nächsten 40 Jahre auf einen Beruf festlegt. Also stand für sie ein Jahr voller Praktika auf dem Programm – was sie bei uns so gemacht hat, verriet sie uns im Interview.


Eva Friese

107 Leser

Unternehmen kennenlernen – Mit der „Langen Nacht der Industrie“ machen wir’s möglich

Wie wichtig der Cultural Fit eines Mitarbeiters für das Unternehmen ist, ermitteln wir im Rahmen einer Studie, von der wir in der letzten Woche berichtet haben. Genau die Mitarbeiter zu finden, die zur eigenen Unternehmenskultur passen, kann aber oft eine ziemlich schwierige Aufgabe sein. Zum Beispiel, weil die Talente von Morgen gar nicht wissen, dass es Sie gibt!

 


Um diese Problem aus der Welt zu schaffen, haben wir uns mit den Organisatoren der „Langen Nacht der Industrie“ zusammengetan. „Die Möglichkeit, Industrie einmal hautnah zu erleben und richtig kennenzulernen ist natürlich besonders für diejenigen interessant, die sich noch in der beruflichen Orientierungsphase befinden“, sagt Jürgen Henke, der geschäftsführende Gesellschafter der Prima Events GmbH, die die „Lange Nacht der Industrie“ schon seit 2008 jährlich an unterschiedlichen Standorten plant und veranstaltet. 

Eva Friese

290 Leser

Über Cultural fit und ein kleines Projekt mit großer Wirkung

Es wurde schon häufig diskutiert und ist doch wenig konkret. Das Thema Cultural Fit beschäftigt die HR-Branche. Wie gut passt der Bewerber zur Firmenkultur? Bringt ein Mitarbeiter mehr Leistung, wenn er zur Kultur passt? Und wie ist die Corporate Identity mit der jeweiligen Arbeitgebermarke verwoben, wie also wird sie nach außen für Bewerber sichtbar gemacht? Genau das möchten wir gemeinsam mit unserem Partner metaHR in unserer Studie herausfinden.


Für die Unternehmensberatung metaHR ist die Cultural-Fit-Studie nach ihrer Candidate Experience Studie ihre zweite große Untersuchung zu einem wichtigen und aktuellen HR-Fachthema. Für uns von Employour ist das Thema quasi eine Herzensangelegenheit. Zum einen, weil es unser Job ist uns immer neue Möglichkeiten zu überlegen, wie wir Ihre Unternehmenskultur auf unseren Portalen am besten präsentieren. Zum anderen, weil wir ein Team sind, dass vor noch gar nicht allzu langer Zeit noch an einer Hand abzuzählen war, nun aber bald auf drei Etagen in unserem Büro verteilt ist und dennoch Wert darauf legt, dass wir aus vielen unterschiedlichen und bunten Köpfen bestehen – mit eigener Meinung, eigenen Ideen und eigenem Antrieb, gemeinsam zu arbeiten. Und daher fragen wir nicht nur nach den Skills, sondern auch nach den Hobbies, verbringen zusammen die Mittagspause und kickern am Probetag mit unserem potentiellen Nachwuchs.


Wir sind sehr gespannt zu erfahren, wie in anderen Unternehmen Bewerber hinsichtlich des Cultural Fit unter die Lupe genommen werden. Oder ob es überhaupt keine Relevanz hat, ob ein Bewerber ins Unternehmen passt, solange er oder sie nicht vom Bürostuhl fällt. Was in unseren Augen jedoch nicht gerade für entsprechendes Unternehmen spricht.


Da die Studie weniger Unternehmenskulturen an sich untersucht, sondern den Fokus auf die Verbindung zwischen Recruiting und Cultural Fit lenkt, sind vor allem Personaler und Personalverantwortliche gefragt an der 10-minütigen Befragung teilzunehmen. Als Dankeschön gibt es sogar einen kleinen Preis in Form eines Gäste-Tickets zum HR BarCamp 2016, dass am 25./26.02. wieder in Berlin stattfinden wird.


Nehmen Sie jetzt unter folgendem Link teil und teilen Sie Ihre Expertenmeinung mit uns:

https://de.surveymonkey.com/r/cultfit15


#h2#Work + Refugee = Workeer#h2#

Ein ganz anderes Thema hat uns diese Woche auch noch beschäftigt. Seit längerer Zeit schon dominiert ein Thema die Tagespresse: Was tun mit Flüchtlingen? Fakt ist: Auch wenn die Asylgesuche in Deutschland in den letzten Jahren stark angestiegen sind, gibt es noch viel Luft nach oben, was die Hilfe angeht, die wir anbieten können. Vor allem auch in der Integration der Ankömmlinge in unser Ausbildungs- und Arbeitssystem. Viele von Ihnen sind nämlich gut ausgebildet und berufserfahren, doch gibt es entweder bürokratische oder gesellschaftliche Hürden zu meistern, bis diejenigen auch hierzulande arbeiten können. Dass sich genau mit diesem Problem zwei Bachelorstudenten aus Berlin besser auseinandergesetzt haben als so mancher Politiker in den letzten Monaten, zeigt, dass unsere Generation tatkräftig bei der Flüchtlingsmithilfe mitmischt.


Herausgekommen ist dabei im Rahmen der Bachelorarbeit der beiden Absolventen Philipp Kühn und David Jacob die Jobplattform Workeer. Das Portal – das sich „work here“ spricht – soll dabei helfen, Flüchtlinge und Arbeitgeber, die unseren neuen Mitbürgern einen Einstieg in den hiesigen Jobmarkt ermöglichen möchten, zusammenzubringen. Eine tolle Idee, die schon Früchte trägt: Seit dem Launch im Juli sind bereits über 250 Arbeitgeber und über 300 Bewerber auf der Plattform zu finden, die Resonanz ist überaus positiv ausgefallen. Die Umsetzung ist noch sehr einfach und bisher nur auf Deutsch verfügbar, aber dennoch bereits mobil optimiert – also von den meisten Flüchtlingen glücklicherweise auch gut zu erreichen.


Der Seite sieht man natürlich an, dass Sie noch sehr einfach gestrickt ist, weil noch in Beta-Phase, aber ihren Zweck erfüllt Sie allemal und hat dabei auch noch eine starke Signalwirkung nach außen. Denn sie legt durch ihre Transparenz auch nochmal offen, welche Unternehmen und Arbeitgeber bereit sind zu helfen, Verantwortung zu übernehmen und darüber hinaus auch noch zeigen, dass sie im vermeintlichen Kampf gegen den Fachkräftemangel jede Möglichkeit nutzen möchten, an qualifiziertes Personal zu gelangen. Und wenn man sich die Bewerberprofile auf Workeer ansieht, erahnt man schnell, dass da viele gut ausgebildete Leute zu uns kommen und arbeiten möchten.

 

Jan-Gerrit Meyer

410 Leser

Lass mich dein Freund sein – Sozialer Druck durch Facebook

Sie kennen das sicher: Nichts Böses ahnend checken Sie Ihre Facebook-Timeline und mit einem Mal ploppt wie aus dem Nichts eine Freundschaftsanfrage auf. Herr Meyer, ihr neuer Kollege, möchte Sie zu seiner Freundesliste hinzufügen. Ein No-Go unter Kollegen – oder längst gelebte Praxis?


In der Businesswelt gibt es zwei verschiedene Szenarien, die wirklich Probleme bereiten können, wenn es um eine Facebook-Freundschaft geht: Entweder der Vorgesetzte schickt seinem Mitarbeiter eine sogenannte Freundschaftsanfrage, oder ein Mitarbeiter will mit seinem Chef auf Facebook befreundet sein. Beide Fälle bergen die Gefahr kleiner und größerer Missverständnisse und Probleme – aber auch einige Chancen.


#h2#Das sind Dinge von denen ich gar nichts wissen will#h2#

Mit seinem Mitarbeiter auf Facebook befreundet zu sein kann für Vorgesetze natürlich die ein oder andere unangenehme Situation provozieren. So hat ein Chef, auf dessen Facebook-Chronik immer mal wieder wilde Partyfotos oder Urlaubserinnerungen von mallorquinischen Strand erscheinen, so gut wie keinen Einfluss darauf, wie sich sein Image dadurch verändert. Durch eine Freundschaft mit den eigenen Mitarbeitern wird außerdem ein Maß an Nähe suggeriert, das für einige Arbeitsverhältnisse zu hoch ist. Dadurch kann es aber vorkommen, dass Sie als Personalverantwortlicher Dinge über Ihre Mitarbeiter erfahren, die Sie eigentlich gar nicht wissen wollten – zum Beispiel, wie häufig Ihr Mitarbeiter seine Partnerinnen wechselt oder dass ihre neue Auszubildende am Wochenende gerne auch mal über die Stränge schlägt. Derartige Informationen beeinflussen sicher Ihre Wahrnehmung, was die Arbeitsleistung angeht. Und selbst wenn sie sich nicht davon beeinflussen lassen wollen, werden sie vielleicht doch misstrauisch, wenn Ihre Auszubildende demnächst montags weniger Aufgaben erledigt.


#h2#Wer ist eigentlich der Mensch hinter dem Job?#h2#

Auf der anderen Seite ergeben sich aus einer Facebook-Freundschaft mit einem Mitarbeiter aber auch einige Chancen. Partyfotos hin oder her – durch Ihre feierlustige Auszubildende bekommen Sie einen wunderbaren Einblick in die Interessen und Vorlieben Ihrer Zielgruppe. Die Nähe zu Ihren Kollegen, die durch eine Facebook-Freundschaft entsteht, birgt auch eine große Chance: Sie lernen die Menschen hinter den Positionen kennen. Das stärkt nicht nur den Zusammenhalt im Team, Facebook sorgt so auch dafür, dass Sie keinen Geburtstag mehr vergessen. 


Facebook ist zudem ideal für die Verbreitung von unternehmensbezogenen Inhalten. Sie hatten eine große Sommerfeier, die ein voller Erfolg war? Super! Posten Sie doch ein Foto davon und verlinken Ihre Mitarbeiter. Das ist nicht nur toll für die Außenwirkung Ihres Unternehmens sondern stärkt den Zusammenhalt und die Bindung an Ihr Unternehmen.


#h2#Dampf ablassen ohne Facebook#h2#

Auch wenn das Sommerfest super war und alle Mitarbeiter einen schönen Abend miteinander verbracht haben, irgendwas ist Feierabend und man möchte einfach mal abschalten und niemanden mehr sehen, den man Tag für Tag im Büro trifft. Man liegt entspannt auf dem Sofa und scrollt durch seine Facebook-Timeline und letztlich sieht man doch nur wieder, welcher Kollege nach Feierabend noch wie weit gelaufen ist oder ein Feierabendbier in der Stammkneipe genießt. Das sind allerdings noch die kleineren Probleme, die sich für den einen oder anderen aus einer Facebook-Freundschaft mit seinen Kollegen oder Vorgesetzten ergeben kann.


Viel schlimmere Konsequenzen kann es haben, wenn der Azubi auf Facebook Dampf über den vergangen Arbeitstag – oder sogar über den Chef – ablässt. Zahlreiche Fälle belegen, dass das schnell zur Kündigung führen kann. Kein Wunder also, dass sich viele Mitarbeiter fühlen durch Ihren Chef im Social Web kontrolliert fühlen. Wenn der Chef eine Freundschaftsanfrage stellt kann man schlecht ablehnen – und schnell gibt es keinen privaten (Online-)Raum mehr, in dem man posten kann, was man möchte. Der Umgang mit dem sozialen Netzwerk wird so von Zwängen kontrolliert, die dort eigentlich nichts zu suchen haben.


#h2#Alles eine Frage der Professionalität#h2#

Letztlich steht fest: Jeder hat das Recht, selbst zu entscheiden, ob er mit seinen Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeitern im Social Web vernetzt sein möchte. Als Vorgesetzter sollten Sie vielleicht zunächst von der Facebook-Einladung absehen. Ihre Mitarbeiter werden sich häufig nicht trauen abzulehnen, sich aber vielleicht doch kontrolliert fühlen.


Am wichtigsten ist, dass Firmenkultur und Social Media Freundschaften zu keiner Diskrepanz führen: Wer sich auf der Arbeit höflich mit Frau Meyer siezt sollte logisch nicht unter ihr Facebook-Foto vom Bikini mit „Geil!“ antworten. Hier müssen Sie Ihre eigene sowie die Professionalität Ihrer Mitarbeiter auf den Prüfstand stellen. Sind Sie in der Lage zu ignorieren, dass ein Kollege „Juhu, endlich Freitag“ auf Facebook postet, ohne ihm Unwillen zur Arbeit zu unterstellen? Und sind Ihre Kollegen sich bewusst, dass es Ihr gutes Recht ist, sie darauf anzusprechen, warum sie trotz Krankmeldung Bilder von einem Festival bei Facebook gepostet haben?


Wenn Sie unsicher sind, können Sie entweder Ihre Kollegen auf Facebook durch bestimmte Privatsphäre-Einstellungen von Ihren Urlaubsfotos ausschließen oder auf Business-Netzwerke umsteigen. Dort ist es weitaus weniger verfänglich, mit jedem Azubi befreundet zu sein.  


Sie sehen, im Endeffekt gibt es keine Patentlösung, sondern viele Möglichkeiten. Offenheit zahlt sich aus: Wenn Sie Ihren Kollegen sagen, dass Sie die Anfrage nicht aus persönlicher Abneigung ihm oder ihr gegenüber ablehnen, sondern aus dem Grund, dass Sie Privates und Geschäftliches gerne trennen, wird es mit Sicherheit keine Probleme geben – und der soziale Druck wird durch ein offenes Wort aus der Welt geschafft.

 

Eva Friese

288 Leser

Von Feierabendbieren und Apps, die keiner nutzt

Wahnsinn! Mit einem besonderen Schmankerl sind wir in die neue Woche gestartet: Laut kununu-Arbeitgeber-Check gehören wir zu den drei Startups mit den besten Bewertungen unserer Mitarbeiter. Das freut uns natürlich sehr, weshalb wir an dieser Stelle gerne einmal Danke sagen möchten. Aber von nichts kommt nichts, denn ein Großteil unserer Stimmung wird einfach auch täglich in den eigenen Reihen produziert. Wir fiebern nicht ohne Grund der nächsten großen Poolparty Anfang August entgegen und bald steht auch unser fünfjähriges Jubiläum an… Wer dazu mehr erfahren will, sollte hier einfach im August wieder reinschauen – oder bewirbt sich ganz schnell bei uns, um noch einen eigenen Platz in unserem Planschbecken zu ergattern ;-)


Eine Tour of Duty it is

Eine gute Arbeitsatmosphäre besteht aber nicht nur aus viele lustigen Erlebnissen im Büro, verquatschten Mittagspausen und einem Feierabendbier. Sie besticht vor allem durch das Bewusstsein, dass man trotz allem zusammen ist, um zusammen zu arbeiten. Klar, wir verbringen hier alle viel Zeit miteinander und dabei können durchaus Freundschaften entstehen – oder mehr...


Dennoch ist Blut dicker als Wasser und wir müssen LinkedIn-Gründer und Unternehmer Reid Hoffman Recht geben: Anders als Verwandtschaften halten Arbeitsverhältnisse kein Leben lang. Also sollten wir beides, Familie und Kollegium, auch nicht durcheinanderbringen – wenn man nicht gerade in einem Familienunternehmen arbeitet. Dies kann zu einer Erwartungshaltung führen, welcher weder Arbeitnehmer noch -geber bereit sein sollten beizugeben. Lässt man solche Phrasen fallen, kommt man der lang ersehnten Authentizität auch nochmal ein gutes Stück näher. Denken wir an dieser Stelle nochmals an die Rennbahnmetapher von neulich: Letztlich ist jeder im Betrieb alleine auf seiner persönlichen Karrierestrecke. Und die steht nun mal nicht zuhause im Garten.


Warum Mobile Recruiting nichts mit Jobapps zu tun haben sollte

Welche Apps haben Sie auf ihrem Smartphone und wie oft benutzen Sie diese? Wir haben bei uns ein bisschen nachgehakt und festgestellt: Es sind eigentlich immer dieselben. Ob Messenger-Dienst, Musikprogramm oder Fahrplanauskunft. Sie sind alle täglich im Gebrauch. Schließlich befriedigen sie auch Bedürfnisse des Alltags: Wir kommunizieren täglich mit Freunden, Kollegen und der Familie, hören unterwegs Musik oder am Bahnhof, während wir die nächstbeste Verbindung raussuchen.


Dann gibt es da natürlich noch eine Reihe von Apps, die wir mal installiert haben, aber seltener verwenden. Den Einkaufszettel fürs Handy zum Beispiel, weil wir doch fast täglich einfach „noch schnell in den Laden springen“ und dadurch den Monat über wieder nur spontane Einkäufe getätigt haben. Oder das Rätselspiel für die Bahn, für das wir aber keine Sterne mehr zum Spielen übrig haben und auch keine gegen Echtgeld kaufen möchten.


Achja, dann sind da ja auch noch die im Trend liegenden Datingapps, die inzwischen auch jeder kennt und von vielen genutzt werden. Nur hier im Büro scheinbar nicht so oft, was aber auch daran liegen könnte, dass hier vermehrt die Hochzeitsglocken klingeln… ;-)


Was man wahrscheinlich auf nur sehr wenigen Smartphones finden wird, sind Apps zu den Themen Jobsuche und Karriere. Deren Nutzer dürften im Grunde nur diejenigen sein, die an der Entwicklung beteiligt waren und getestet haben, ob die App funktioniert wie sie soll. Und danach vergessen haben, sie wieder zu entfernen. Letztlich brauchen sie die App ja auch nicht, wenn sie diese entwickelt haben, sie haben ja schon einen Job.


Apps sind Helfer für den täglichen Bedarf. Immer zur Stelle, wenn wir sie für die Dinge, die wir häufig machen, gebrauchen können. Eine Jobsuche, sind wir mal ehrlich, kann niemand wirklich gebrauchen. Sie ist lästig. Oft mühselig. Konfrontiert viele Leute mit Zukunftsfragen, über die sie oft nur ungern nachdenken. Oder löst Minderwertigkeitskomplexe aus, da man sich mal wieder unterqualifiziert fühlt beim Anblick des eigenen Lebenslaufs.


Warum sollten wir also eine App nutzen für eine Sache, von der wir froh sind, wenn wir sie schnellstmöglich abgeschlossen haben? Von unterwegs bewerben würden wir sowieso nur in den wenigsten Fällen. Warum also statt einer Karriereapp nicht einfach die eigene Karriereseite mobil optimieren? Die sind sowieso eine der ersten Anlaufstellen der meisten Berufseinsteiger, wenn es um die Wahl der ersten Anstellung geht. Und wie Stefan Scheller in seinem Beitrag zum Thema genau richtig beschreibt, bringt die schönste App nichts, wenn man am Ende doch wieder ein Onlineformular ausfüllen und eine Mail mit Anhang durch die Gegend jagen muss.


Sollten Sie also die Idee haben, eventuell zwischen einer neuen mobiloptimierten Karrierepage oder einer günstigeren App zu entscheiden, treffen Sie bitte die richtige Entscheidung und gehen mit der Zielgruppe. Und die werden Sie eher im Netz treffen als im Appstore ihres Vertrauens. 

Jan-Gerrit Meyer

430 Leser