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Social Media

Die Begriffe Internet und Social Media sind nicht mehr voneinander zu trennen. Sozale Netzwerke dominieren den Netzaufenthalt und sind für viele Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsinstrument gleichermaßen. Auch für das Personalmarketing wird Social Media immer wichtiger: Freie Stellenangebote, Einblicke in die Unternehmenskultur und schnelle Antworten auf relevante Fragen möchten die Nachwuchskräfte von morgen nicht in einem Telefongespräch oder auf der Corporate Webseite lesen, sondern zum Beispiel einfach zwischendurch beim Lesen auf dem Smartphone. Daher sollte Social Media auch im Personalmarketing nicht einfach „nebenbei“ betrieben werden, sondern ein gut durchdachtes Konzept dahinterstecken.
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Go Places mit Heineken – Personalmarketing, wie es sein muss?

Go Places mit Heineken – Personalmarketing, wie es sein muss?

Bier. Trinke ich persönlich recht gerne – natürlich in gemäßigten Mengen. Ein interessantes Getränk mit einer langen Tradition. Erst vor wenigen Wochen haben wir uns im Urlaub die niederländische Brauerei Texels Bieren angesehen. Wer die nicht kennt, sollte beim nächsten Hollandbesuch zum Imbiss ein Glas Skuumkoppe bestellen. Das kennt dort jeder.


Eine andere Brauerei, die man aus den Niederlanden kennt, ist Heineken. Seit spätestens 2013 dürfte die Marke auch in Recruiterkreisen öfter mal auftauchen, vor allem, wenn es um virale Videokampagnen geht. Jobinterview mit Händchenhalten und Herzattacke, internes Voting für die drei besten Bewerber und schließlich die Zusage vor zehntausenden von Fans, untermalt von der UEFA-Hymne – so einen Weg für ein einfaches Praktikum muss selten jemand gehen.


Heineken hat mit seinem Video „The Candidate“ gezeigt, wieviel Potential fürs (Personal-) Marketing in Onlineformaten steckt. Das Video über ein Bewerbungsverfahren voller emotionaler Herausforderungen war eine wundervolle Employer-Branding-Kampagne im Stile einer hidden camera story. Im früheren Clickbait-Wahn würde die Headline lauten: „Was dieser Bewerber erlebt hat, lässt mich daran zweifeln, den richtigen Job zu haben“. Das Video hat durch seine Machart und in Sachen Dramaturgie also Stellvertretercharakter für jene Art von Content, der seit einigen Jahren einen Großteil die Unterhaltungsseiten im Netz ausmacht. Beim Human Resources Manager las man dazu:

##Die Biermarke geht ganz eigene Wege, um die Markenwerte erlebbar zu machen. […] [The Candidate] verdeutlicht, dass nicht nur High Potentials, sondern vor allem Right Potentials gewonnen werden sollten. Denn gerade bei Right Potentials kann man später von einem höheren Commitment mit dem Unternehmen und entsprechend besseren Leistungen ausgehen.##

Gemessen an den über 80.000 Views und diversen Reuploads bei YouTube mit Untertiteln, zum Beispiel in portugiesischer Sprache, kann man von einem kleinen viralen Erfolg sprechen

#h2#Life is a constant stream of choices – now make yours#h2#

Und drei Jahre später? Ist die Brauerei wieder am Start mit einer neuen Recruitingkampagne. Und auch dieses Mal wissen die Niederländer, wie man Trends aus dem Onlinesektor nutzt, um das M in Personalmarketing großzuschreiben.


Go Places“ setzt wie „The Candidate“ beim Interview an, diesmal jedoch in Form eines interaktiven Videos, bei dem der Betrachter einen Persönlichkeitstest durchläuft. Dazu beantwortet man Fragen zur eigenen Persönlichkeit und zu seinen Vorlieben – beispielsweise, ob man ein bekanntes Restaurant einem neuen Laden vorzieht, weltberühmt werden möchte, seinen Entscheidungen treu bleibt und Ähnliches – und erhält am eine Ende eine Einschätzung der Persönlichkeit. Ist man eher ein Entdecker oder ein Pionier? Die Ergebnisse lassen sich am Ende via Social Media teilen. Zudem wird man direkt weitergeführt zur LinkedIn-Seite von Heineken, über die man sich für die ausgeschriebenen Jobs bewerben kann.

Jan-Gerrit Meyer

1615 Leser

„Ab November ...wird draußen gespielt; ...werden die Tage länger; ...wirst auch du an deine Grenzen kommen!“ Einfach episch. Wenn die Bundeswehr Rekruten recruiten und dabei vor allem junge Menschen zwischen 17 und 25 ansprechen möchte, lässt sie sich das einiges kosten. 1,7 Millionen Euro für die Serienproduktion sowie 6,2 Millionen Euro für Werbemaßnahmen, um genau zu sein. Es wird den Wenigsten entgangen sein, dass die Bundeswehr zusammen mit der Agentur für kreative Markenführung und Employer Branding Castenow eine zwölfteilige Serie für YouTube produziert hat. Darin soll jungen Menschen die Realität der Grundausbildung bei der Bundeswehr nähergebracht werden, die Reaktionen auf die gesamte Kampagne fallen jedoch gemischt aus...

Bettina Giese

0 Leser

Snaps & Stories – Videos in den sozialen Medien & was sie mit Personalmarketing zu tun haben

Videobotschaften, die sich selbst zerstören, und einander unbekannte User, die mithilfe von Videos eine gemeinsame Geschichte erzählen? Willkommen im Web 3.0! Dass Videos unter Jugendlichen zunehmend an Bedeutung gewinnen, zeigte schon 2014 die Studie „Kinder und Jugend 3.0“ des Hightech-Verbands BITKOM. Die Umfrage ergab, dass 84 % der Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren Videos und Filme im Internet anschauen. YouTube ist dabei zwar bis heute unverändert das größte Videoportal der Welt, hat durch Facebook allerdings starke Konkurrenz bekommen – immerhin werden dort vier Milliarden Clips pro Tag geschaut. Im November 2014 wurden laut Social Bakers, einem Social Media-Analysetool, sogar erstmals mehr Videos auf Facebook als auf YouTube hochgeladen. Auch Kurzform-Video-Plattformen wie Snapchat und Vine ziehen immer mehr Nutzer an – in den USA hat Snapchat sich inzwischen sogar zum beliebtesten Social Network bei Jugendlichen gemausert. Deshalb – und aufgrund der gescheiterten Akquise von Snapchat durch Facebook – besitzt Instagram nun seit wenigen Wochen seine eigenen „Stories“. Diese folgen dem gleichen Prinzip wie Snapchat: Man kann kurze Videos aufnehmen und zu Stories zusammenstellen, die sich innerhalb von 24 Stunden automatisch löschen. Woher dieser plötzliche Erfolg von Videos kommt, was dieser Trend für Ihr Unternehmen bedeutet und wie Sie ihn im Personalmarketing nutzen können – all dem möchte ich auf den Grund gehen.

Leonie Feibig

2101 Leser

Mehr als nur „Don’t feed the troll” – Warum (gutes!) Community Management so wichtig ist

Die Internet-Community ist eine liebenswerte, aber auch sensible Spezies. Sie besteht sowohl aus Fans als auch aus Fanatikern, aus Treuen wie Trollen, aus Konstruktiven, aber auch Krawalllüsternen. Und ein jeder von ihnen will gehört und bei Laune gehalten, ernstgenommen und wahrgenommen, informiert und unterhalten werden. Ansonsten droht ihr Zorn und ein offen ausgetragener Shitstorm, aus dem man nur allzu leicht als Verlierer mit gewaltigem Imageschaden hervorgehen kann. Aber nicht nur zur Vermeidung solcher Wortgefechte sollte gutes Community Management unbedingt zu Ihrer Social-Media-Strategie gehören.

#h2#Wer ist die Community?#h2#

Ihre Community ist die Gemeinschaft Ihrer Kunden, Fans, User – und Bewerber. Also die Ganzheit derer, die sich für Sie, Ihre Marke, Ihre Produkte oder Ihr Unternehmen interessieren, diese nutzen und diesbezüglich mit Ihnen, aber auch untereinander, kommunizieren wollen. Die Community möchte in sozialen Netzwerken diskutieren, kommentieren, kritisieren, unterhalten und informiert, versorgt und umsorgt werden – und manchmal auch einfach nur motzen und hetzen.
Natürlich tickt jede Community anders. Auf einem Reiseportal geht es vermutlich weniger polemisch zu als auf einer Nachrichtenseite, die zu tagespolitischen Themen Stellung bezieht. Dennoch, das Internet ist generell nicht als Ort der Samthandschuhe bekannt. Spätestens dann, wenn die Community – ob nun berechtigt oder nicht und in welcher Art auch immer – Unzufriedenheit äußert, wird Community Management zum unverzichtbaren Bestandteil des Online-Marketings. 

#h2#Was ist Community Management?#h2#

Community Manager sind Moderatoren und Mediatoren, sie überblicken und leiten in sozialen Netzwerken die Kommunikation zwischen Unternehmen und Community sowie innerhalb der Community. Sie kennen die Wünsche und sprechen die Sprache der Zielgruppe, gehen auf deren Anliegen ein, sie ermutigen zu Diskussion und Interkation, entschärfen und deeskalieren, sie würdigen engagierte Usern und weisen die ausfallenden, wenn nötig, in die Schranken. Dabei sind sie zum einen Repräsentanten auf den firmeneigenen Kanälen, zum anderen aber auch Botschafter in fremden Foren. 

Björn Remiszewski

2041 Leser

Heißer Wochenrückblick – Wärme, Pokémon, Studien und Teambuilding

Warm, wärmer, 38 Grad – „endlich richtig Sommer“ denken wir uns im Büro: Die Ventilatoren aka Lebensretter werden rausgekramt, es wird auf dem Dach gespeist und die Sonne angebetet. Das gute Wetter wird vor allem auch dafür genutzt, um die Stadt auf eine ganz neue Weise zu erkunden. Die kleinen japanischen Monster haben nämlich auch bei uns in der Redaktion Einzug gehalten und wecken in vielen von uns nostalgische Gefühle. Aber natürlich sind die Pokémon nicht das einzige Thema! Es geht diese Woche um die Arbeitgeberattraktivität, Teambuilding, wie chaotische Mitarbeiter zu führen sind und Ausland vs. Selbstständigkeit.

 

#h2#Was Arbeitgeber attraktiv macht#h2#

Wenn es um die Arbeitgeberattraktivität geht, dann ist längst nicht immer nur das Gehalt oder die Anerkennung entscheidend – aber das ist nichts Neues. Um herauszufinden, was Arbeitgeber in Deutschland für Studierende attraktiv macht, hat das internationale Forschungs- und Beratungsunternehmen Universum eine Studie durchgeführt. Im Rahmen dieser jährlichen „Student Survey 2016“ wurden rund 45.000 Studierende von 211 deutschen Hochschulen nach ihren Karrierezielen und weiteren Themen befragt. Das Ergebnis: Eine ausgewogene Work-Life-Balance, Sicherheit im Job und Herausforderungen sind die Top-3 der langfristigen Karriereziele der Befragten. Antreiber sind dabei vor allem ein attraktives Grundgehalt, vielfältige Arbeitsaufgaben und ein freundliches Arbeitsumfeld. Dabei erwarten die befragten Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler ein durchschnittliches Jahresgehalt von 41.136 Euro. Welche Unternehmen dabei besonders attraktiv sind erfahren Sie in der Studie.

 

#h2#Wie Teambuilding-Maßnahmen richtig gehen#h2#

Teambuilding Events haben mehrere Vorteile: Zum einen eignen sie sich super, um neue Mitarbeiter zu integrieren und zum anderen, um die Motivation und den Zusammenhalt des Teams zu stärken. Doch die Durchführung ist oft leichter gesagt als getan. Für das digitale Reisemagazin „Unterwegs“ von HRS hat Olga Osenina Tipps von Experten gesammelt, mit denen das nächste Teambuilding Event ein voller Erfolg werden kann. Wir haben uns sehr darüber gefreut, neben Stefan Jarantowski von eventsofa unseren Teil beitragen zu dürfen – lesen lohnt sich!

 

#h2#Auslandserfahrung > Unternehmensgründung#h2#

Jeder vierte Deutsche würde gern im Ausland arbeiten, wenn er das nötige Geld dafür hätte. Für dieses Ziel würde ein Großteil sogar einen Kredit aufnehmen. Das hat die Studie „Beruf und Karriere 2016“ der CreditPlus Bank AG ergeben. Hierfür wurden 1.020 Deutsche ab 18 Jahren befragt. Damit ist die internationale Erfahrung klar in den Fokus der Arbeitnehmer gerückt. Interessant ist dabei zu beobachten, dass im Vergleich zum letzten Jahr der Wunsch nach der Gründung eines eigenen Unternehmens zurückgegangen ist. Damit gibt die Studie den Wunsch nach Weiterbildung durch internationaler Erfahrung als Karriereziel Nummer eins aus. An zweiter Stelle folgt das Belegen eines Sprachkurses, während das Verlangen nach Selbstständigkeit auf Platz drei landet. Letzteres war in der Studie des vergangenen Jahres noch auf Platz eins zu finden, was deutlich macht, dass die Arbeitnehmer immer mehr nach Selbstoptimierung streben, um in ihrer Karriere voranzukommen.

 

#h2#Wie führt man chaotische Mitarbeiter richtig?#h2#

Wer kennt sie nicht: Kreative Mitarbeiter oder Arbeitskollegen, die jede Deadline reißen lassen. Routinemäßige Arbeit sind diesen Freigeistern ein Graus. Solche Menschen sind „Gelbe Persönlichkeiten“, meint der Psychologe Peter Krumbach-Mollenhauer. Sie stehen gerne im Mittelpunkt und sind sehr aufs Auffallen und Applaus-Einheimsen bedacht. Sie sind meist sympathisch, humorvoll und verdammt kreativ. Charakteristisch für sie ist, dass sie gerne nach dem Lustprinzip arbeiten: Sie stürzen sich in alles, was Spaß macht oder sie interessiert. Alle anderen Aufgaben fallen ihnen dagegen schwer, weil es für sie schwer ist, Absprachen einzuhalten und weil ihnen auf dem Weg zum Ziel wieder etwas Neues einfällt – dadurch werden Deadlines verschwitzt. Solche Mitarbeiter gibt es in jedem Unternehmen. Im Interview verrät Krumbach-Mollenhauer Ihnen, mit welchen Tricks solche Mitarbeiter effizient zu führen sind.

 

#h2#Officemon – Pokémon spielen im Büro#h2#

„Habt ihr das Traumato in der zweiten Etage schon gefangen“ – solche und ähnliche Sätzen sind seit einer Woche nicht mehr aus unserem Büro wegzudenken. Pokémon Go hat Einzug bei uns und in vielen weiteren Büros gehalten. Dabei ist auch unser Büro in zwei Lager gespalten: die Pokémontrainer und die Kollegen, die fassungslos den Kopf schütteln – und dann gibt es natürlich noch die Chefs. Klar kann eine kleine Pokémonjagd den Arbeitsalltag beleben, aber wenn dafür der halbe Vormittag draufgeht, dann dürfte der Chef alles andere als begeistert sein. Grundsätzlich gilt nämlich: Hat der Chef das Spielen mit dem Smartphone am Arbeitsplatz nicht ausdrücklich erlaubt oder duldet es wissentlich, ist das Spielen während der Arbeitszeit grundsätzlich verboten. Und selbst wenn er es duldet, ist das noch kein Freifahrtschein. Ob die Kündigung drohen kann und wovon es abhängig ist erfahren Sie im Artikel der Süddeutschen.


Bildquelle: CC0 by Anna Dziubinska


Tim Oudeman

1610 Leser