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Candidate Experience im Jahr 2015 – Berufsberatung per WhatsApp, überbetriebliche Zusammenarbeit und wie Karriereseiten heute aussehen sollten

15. Juli 2015 -
Candidate Experience im Jahr 2015 – Berufsberatung per WhatsApp, überbetriebliche Zusammenarbeit und wie Karriereseiten heute aussehen sollten

Wie schon zu Beginn des Jahres angedeutet, wird dieses Jahr das Thema Candidate Experience weiterhin eine wichtige Rolle in der HR-Welt spielen. Dazu passend präsentieren wir Ihnen unser brandneues Employour Magazin #2, dass wir ganz diesem Thema gewidmet haben. In den verschiedenen Artikeln und Interviews besprechen wir Fallbeispiele gelungener Candidate Experience, Formen, wie Kommunikation mit potentiellen Kollegen von morgen aussehen kann und beleuchten die Wünsche der Generation Y bei der Bewerberansprache. Das Heft wird in wenigen Tagen bei unseren Partnern im Briefkasten eintreffen. Sollten Sie noch nicht dazugehören und möchten trotzdem gerne lesen, was wir zu schreiben haben, schicken Sie uns doch einfach eine Mail mit Ihrer Anschrift aninfo@employour.de.


Berufsberatung per WhatsApp? Neue Wege im Personalmarketing

Schon seit mehreren Monaten hört man aus allen Ecken, dass Facebook veraltet und WhatsApp das neue Kommunikationsmedium schlechthin für Jugendliche ist. Eigentlich wäre es doch daher verrückt, diesen Kanal nicht für das Azubi-Recruiting zu benutzen! So macht es zum Beispiel die Diakonie Deutschland neuerdings. Im Rahmen ihrer Kampagne „Soziale Berufe kann nicht jeder“ können sich Interessenten per WhatsApp beraten lassen. Eine richtig gute Idee, finden wir. Nur ist die Frage, ob der wahrscheinlich doch recht große Andrang handhabbar ist. Antworten, die zum Beispiel erst mehrere Tage später gegeben werden, könnten eher eine negative, als eine positive Reaktion hervorrufen. Denn im Vergleich zu Facebook, oder Twitter ist der Kniff bei WhatsApp die Kommunikation in Echtzeit – und persönlicher. Das liegt in der Natur der Nutzung der unterschiedlichen Kanäle: Während bei Facebook die offene Diskussion und das Gegenseitige Kommentieren mit Freunden und Bekannten im Vordergrund steht und bei Twitter die Beteiligung an einem Thema auch mit vielen Unbekannten ein wichtiges Merkmal darstellt, kann man WhatsApp als das Séparée der Social Media-Formate bezeichnen.


Überbetriebliche Zusammenarbeit – wenn aus Konkurrenten Kollegen werden

Ein immer häufiger diskutiertes Mittel dem viel umworbenen umschriebenen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen auf Personalebene. Dabei stellt die zum Beispiel von Martin Gaedt in seinem Buch zum Mythos Fachkräftemangel vorgestellte Idee der gegenseitigen Weiterempfehlung potentieller Bewerber aber nur eine von vielen Möglichkeiten dar, sich in der Branche zu helfen und zu vernetzen. Wie geht man um, wenn Wissen durch das Austreten aus dem Arbeitsleben ansteht? Wenn Führpositionen zwischengeschaltet werden müssen, um die Unternehmensstruktur auszubauen? Auch solche Fragen können als Kollegen, statt als Konkurrenten über Unternehmensgrenzen hinweg beantwortet werden und dafür sorgen, den Standort für Bewerber attraktiv zu machen. Beispiele, wie das aussehen kann, stellteAndreas Geiblinger bei HRweb vor.


Wie informieren Sie Bewerber über den Verlauf des Recruiting-Prozesses?

Was unterscheidet gute von nicht so guten Karriere-Websites? Welche Bausteine sollte eine Karriere-Website heute aufweisen? Wie steht es mit dem Thema “Mobile”? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich Jo Diercks schon seit über einem Jahr in seiner Blogserie zum Thema „Karriere-Websites – darauf kommt es an. Im 7. Teil der Serie beleuchtet Diercks einen von Bewerbern besonders gewünschten, von Unternehmen allerdings allzu oft vernachlässigten Punkt: Informationen über den Recruitingprozess und dessen Dauer.


Da stellt sich zurecht die Frage nach den Gründen, warum dieser Punkt von vielen Unternehmen in der Regel schwammig beschrieben oder verschwiegen wird. Das man keine leeren Versprechungen zu einem zügigen Bewerbungsprozess machen möchte, leuchtet ein. Wie wäre es stattdessen aber mit einem Versprechen, dass der Bewerbungsprozess keine 3-6 Monate dauern wird? Oder mit einer Erklärung des Bewerbungsverfahrens und, die Idee hinter dem Assessement Center oder mehreren Interview-Runden? Das dürfte einzuhalten sein, ansonsten schlagen wir durchaus vor, einmal das eigene Recruiting-Programm in seiner Effizienz zu überprüfen.


Bildquelle: Iiravega/Thinkstock