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Ein paar Zahlen zur Candidate Experience, die Generation Y über Karriere und noch ein Video – Was letzte Woche geschah

15. Juli 2015 -
Ein paar Zahlen zur Candidate Experience, die Generation Y über Karriere und noch ein Video – Was letzte Woche geschah

Letzte Woche war mal wieder sehr arbeitsintensiv für uns, denn wir drückten den Knopf für den ersten Relaunch von Ausbildung.de. Unter dem Projektnamen „Ausbildung 2.0“ arbeiteten wir in den letzten Wochen intensiv daran, dass Feedback und die Ideen, die wir im Verlauf der letzten anderthalb Jahre sammeln konnten, in unser Portal einzubauen. Dadurch verbessert sich nicht nur der Nutzen für Schüler und Unternehmen: Ab sofort richten wir uns zum Beispiel mit völlig neuen Infoseiten auch an Eltern und Lehrer und bieten somit noch umfassendere Unterstützung bei der Berufsorientierung. Über diese und viele weitere Neuerungen erfahren Sie in den nächsten Tagen noch mehr.


Jedes Unternehmen bekommt halt am Ende doch die Mitarbeiter, die es verdient…

Wir erinnern uns an Anfang Oktober: Da wurde von metaHR, stellenanzeigen.de und Prof. Peter M. Wald von der HTWK Leipzig die Candidate Experience Studie 2014 veröffentlicht. Wie erleben Bewerber die Auswahlverfahren diverser Unternehmen? Welche Formen von Kommunikation bevorzugen sie im Bewerbungsprozess? Schlicht: Was ist zukünftigen Arbeitnehmern bei der Bewerbung wichtig? Diesen und weiteren Fragen ging man nach und fand interessante Dinge heraus, wie:


  • Jeder 10. Bewerber verweigert Online-Bewerbungsformulare
  • 60% der unter 30-Jährigen sucht mobil nach Jobs
  • 80% der Bewerber erwarten einen persönlichen Ansprechpartner

Und geschlagene 17% der Bewerber gaben an, dass sie bemerkt haben, dass sich seitens des Arbeitgebers Mühe gegeben wurde, einen ordentlichen Bewerbungsprozess abzuliefern. Und wir wissen ja alle, was  „Mühe gegeben“ bedeutet…


Soweit aus Sicht der Bewerber: Wie finden nun Arbeitgeber ihre Arbeit im Recruiting? Dazu hat Textkernel 48 Personaler vorwiegend großer Unternehmen gefragt. Das Ergebnis: Über die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass Bewerber mit dem Prozess in ihrem Unternehmen zufrieden sind. Auch Interessant: Im Fall des Einsatzes von Online-Bewerbungsformularen gehen die meisten davon aus, dass die Bewerbung in knapp einer Viertelstunde für den Bewerber abgehakt ist. Weitere Ergebnisse der Befragung hat dieWollmilchsau aufbereitet.


Wenngleich man sich fragen muss, ob 48 Teilnehmer einer Befragung in irgendeiner Form repräsentativ sein können (eher nicht), so passen die Antworten zur Selbsteinschätzung dennoch recht gut zu den Erfahrungen, die jene 83% der Bewerber gemacht haben. Denn wenn Personaler denken, dass sie eine gute Performance liefern, werden sie wohl auch nichts an ihrem Prozess ändern. Man denkt ja, man macht alles richtig. Das bleibt wohl auch so, solange man sich nicht Feedback von den Bewerbern holt. Das machen bisher nämlich auch nur die wenigsten. Ein Teufelskreis. Also raus aus der Selbsteinschätzung und rein in die Selbstwahrnehmung zum Beispiel durch einen Test: Haben Sie sich schon mal bei sich selbst beworben?


Was Karriere für die Generation Y bedeutet

Da kursierte doch letzte Woche in der Tat ein schon über 1 Jahr alter Artikel durch die Netzwerke, dass die Generation Y unglücklich sei. Sie erinnern sich vielleicht auch noch an Lucy… Die Reaktionen – auch in unseren Freundes- und Bekanntenkreisen – waren interessant. Von „Ich bin gar nicht unglücklich“, über „Vielleicht bedeutet Karriere für mich auch gar nichts?“, bis hin zu „Wer ist diese Generation Y und gehöre ich dazu?“ war alles dabei. Letztlich zeigte der Artikel also viel mehr, dass es schwerer ist, „Karriere“ als individuellen Baustein einer Persönlichkeit generationsübergreifend zu definieren, als dass er hilft zu verstehen, wie derzeitige Berufseinsteiger ticken.


Dass wissen die nämlich manchmal selber nicht. Einige Exemplare der Y-ler wissen es jedoch sehr genau und diese hat Bianca Galloy im Rahmen ihrer Masterarbeit im Fachbereich Media Direction an der Hochschule Darmstadt gesprochen. Die Statements zum Thema Karriere hatMein Freund, die Arbeitgebermarke zusammengetragen. Kaum verwunderlich, aber dennoch wichtig: Die Karriere konkurriert nach wie vor stark mit der Familie. Zum Reinschauen und darüber nachdenken sei hiermit herzlich eingeladen.


Ein ganz besonderes Geschenk an die Mitarbeiter ;)

Wo wir beim Thema „Karriere und Familie“ sind: Ein ganz besonderes Geschenk hat die Werbeagentur Union aus Toronto ihren Mitarbeitern gemacht. Durch den Arbeitseinsatz der Mitarbeiter wurde die Agentur in die Shortlist zur Strategy Agency of the Year gebracht hat. Die Chefs schenkten ihren Mitarbeitern daraufhin ganze fünf Minuten Zeit für ein Treffen mit der Familie.


Die versinnbildlichte Definition von Work-Life-Balance? Wohl eher nicht. Besser hätte man mit den brancheneigenen Klischees der ewigen Überstunden und Aufgabe der Familie für den Beruf allerdings nichts spielen können. Oder?