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Eine Woche voller Zielgruppen

15. Juli 2015 -
Eine Woche voller Zielgruppen

So langsam kommt er dann doch, der Sommer. Im Büro wird’s warm, die nächste Ladung an Urlaubspostkarten flattert in den Briefkasten und selbst ein Rohrbruch im Keller kann die Stimmung nicht trüben. Trotzdem wurde es mal wieder Zeit, nicht nur im Netz zu lesen, was es Neues in der Personalerlandschaft gibt. Wir wollten auch mal wieder raus und unseren Zielgruppen einen Besuch abstatten.


 

Von Rollenspielen und 180 Schülern

Einige tolle Tage liegen hinter uns, denn wir waren viel unterwegs. Zwei Worte nur: frechmutx Personalx. Zwar konnten Stefan und Daniel als Gründer selbst nicht anwesend sein, dafür sind unsere Kollegen Nikolas Schran und Maik Eller jedoch in deren Haut (bzw. deren T-Shirts) geschlüpft, um zu zeigen, wie das damals eigentlich mit der Gründung von Employour ablief. Eine „Best Site Story“ in acht Minuten. Wie auch schon beim letzten Mal war es uns eine Freude beim weltweit ersten klimaneutralen Netzwerktreffen der Personalxwelt dabei zu sein und freuen uns auch schon auf das nächste Mal ;)

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Doch nicht nur mit den Personalern und Employer Brandern dieser Lande treffen wir uns, sondern sagen auch immer wieder unseren Zielgruppen gerne Hallo. So waren wir letzte Woche auch zu Gast am Städtischen Gymnasium Augustinianum Greven am Projekttag zur Studien- du Berufswahl der Q1 (bzw. der Jahrgangsstufe 11). Dort haben unsere Kolleginnen Alexandra Quant und Leonie Feibig den 180 Schülerinnen und Schülern die Dos and Don‘ts präsentiert, die man kennen sollte, wenn man sich zwar mit Leidenschaft in den sozialen Medien präsentieren, aber gleichzeitig auch nicht für seine eigenen Bilder und Kommentare im Vorstellungsgespräch fremdschämen möchte. Mit viel Humor und einer ordentlichen Portion Insiderwissen darüber, was Schüler heutzutage im Netz treiben, konnten sie dem Publikum viele Ideen mitgeben und wir freuen uns auch hier auf ein baldiges Wiedersehen mit den Nachwuchskräften von morgen.

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Lottogewinne sind gut, Arbeit ist besser

In diesem Zusammenhang interessant ist die Azubi-Recruiting Trends 2015-Studie, welche wieder vom u-form Verlag herausgebracht wurde. Begleitet wurde die Studie von Prof. Dr. Daniela Eisele von der HSBA Hamburg School of Business Administration. Befragt wurden über 2200 Bewerber, Auszubildende und Ausbildungsverantwortliche zu den Themen Bewerbung, Betreuung durch Eltern und zur Lotto-Frage: Würdest du bei einem Lottogewinn trotzdem eine Ausbildung anfangen oder fortsetzen?


Erfreulich, wenngleich auch kaum verwunderlich, antworteten 90 % der Befragten Schüler und Auszubildenden mit einem klaren Ja. Für uns spannender jedoch ist die Frage nach der bevorzugten Bewerbungsform: 71 % der Bewerber verschicken nach wie vor lieber Papierbewerbungen, obwohl jeder zweite Bewerber auch Bewerbungen per E-Mail oder per Onlineformular nutzt. Nur 18 % sind an einer mobilen Bewerbung interessiert. Diese habe u. A. den Charakter von „schnell nochmal ne Bewerbung abschicken“, wirkt also auf Bewerber, wie auch auf Personaler, eher unseriös.


Ein wichtiges Ergebnis, da es zeigt, das Mobile Recruiting nicht zwingend etwas mit mobiler Bewerbung zu tun haben muss, sondern im Gegenteil die Berufsfindung auch unterwegs ermöglichen und vereinfachen sollte. Ein Gedanke, der auch maßgeblich unsere Arbeit beeinflusst.


Mehr Informationen zu den Azubi-Recruiting Trends 2015 hat Helge Weinberg in seinem Blogaufgeführt; Gero Hesse vom Saatkorn hat sich mit Felicia Ullrich von u-Form über die Ergebnisse unterhalten