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Über digitale Medien, die nie stehen bleiben

15. Juli 2015 -
Über digitale Medien, die nie stehen bleiben

Endlich ist es soweit: Mittwoch konnten wir Ihnen mit Trainee.de endlich unser neues Baby der Employour-Familie vorstellen. Ein weiterer Baustein in unserem Karrierenetzwerk für Berufseinsteiger – aber bei weitem nicht der Letzte ;) Auch jetzt sind wir schon wieder mit vollem Elan bei unserem nächsten Projekt. Denn wie auch im Folgenden zu lesen ist: Die Zeit steht nicht still. Vor allem nicht in der Zeit der Digitalisierung der Arbeitswelt durch die „neuen“ Medien.


Begleiten Sie mich doch mit meinem Handy zum Arbeitsplatz

Soziale Medien entwickeln sich ständig weiter und ermöglichen immer wieder neue Formate, sich und seine Umgebung mit Freunden, Bekannten und fremden Personen zu teilen. Eine neue Stufe dieser Entwicklung stellt das mobile Live Streaming dar, welches durch die vor wenigen Wochen gestarteten Apps Meerkat und Periscope wieder in die allgemeine Aufmerksamkeit gerückt wurde. Während das Streamen der eigenen Tätigkeiten als „lifecast“gar nicht so neu ist und mit YouNow auch schon seit längerer eine Plattform dafür bereitsteht, haben die genannten Apps das Potential das Format als mobile lifecast wiederzubeleben.


Wenngleich der Hype um die Apps aber auch schon wieder versiegt, interessante Möglichkeiten sind vorhanden und müssen nur erdacht und umgesetzt werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer realistic job preview? Oder Rundgängen durch den Betrieb? Wie wäre es mit Übertragungen von Meetings für Kollegen, die im Stau stecken, aber so dennoch nichts verpassen? Oder Spielereien zwischen verschiedenen Abteilungen? Hier ist das Personalmarketing gefragt, sich mit den technischen Neuheiten zu beschäftigen, zu experimentieren und sich so vielleicht sogar den einen oder anderen Pluspunkt in Sachen Employer Branding zu sichern.


Warum auch Sie digitale Medien etwas angehen

Denn beschäftigen Sie sich nicht heute schon mit der aktuellen Mediensituation, kann es schnell passieren, dass das, was heute aktuell ist, morgen schon wieder ein alter Hut ist. Und das darf heute auch keinem Unternehmen mehr passieren. „Ohne Druck – und nur so kann es funktionieren“ schreibt Anja C. Wagner bei den Netzpiloten. Denn auch, wenn es manchmal anstrengend sein kann sich jeden Tag mit den neuesten Technologien auseinanderzusetzen, die uns die Digitalisierung beschert, so effizient kann sich diese Experimentierfreude auch auf unseren Arbeitsalltag auswirken. Wagner schreibt treffend: „Die Digitalisierung geht uns alle an. Niemand sollte sich verweigern, wenn wir die Zukunft nicht heute schon verspielen möchten.“


Schauen Sie sich die Liste der zehn Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in Unternehmen von Wagner an und überlegen Sie: Welchen dieser Punkte haben Sie zuletzt als Argument genutzt, sich Neuheiten gegenüber skeptisch zu verschließen? Bei uns ist es wahrscheinlich Nr. 9, mit dem wir ein wenig zu kämpfen haben. Wir sind in den letzten Jahren stetig gewachsen und müssen Systeme und Tools, welche die interne Organisation unterstützen, beständig an unser eigenes Personalwachstum anpassen.


Ein Beispiel: Wo früher vier Leute für die redaktionelle Arbeit zuständig waren, ist es jetzt ein Team von über einem Dutzend fleißiger Redakteure, deren Arbeit koordiniert werden will. Das ist nicht ganz einfach sich dann aus alten Gewohnheiten zu schälen und neue Tools zu verwenden, aber spannend bleibt es immer. Denn wir sind es noch von unseren Gründungstagen, die ja noch nicht so lange her sind, gewohnt viel mit den Gegebenheiten zu „spielen“ und den für uns optimalen Workflow zu schaffen. Diesen Spieltrieb sollte man sich auch bewahren, denn er wird auch zukünftig wichtig bleiben, um sich in der Digitalisierung den Arbeitsplatz zu schaffen, den man braucht, um optimal arbeiten zu können.


Bildnachweis: scanrail/iStock/Thinkstock