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Personalmarketing

Es gibt Mitarbeiter, die sind so wichtig, dass man sie nie wieder verlieren möchte. Und es gibt Bewerber und Studenten, die man um jeden Preis zu solchen Mitarbeitern machen möchte. Für beide Fälle braucht jedes Unternehmen funktionierendes Personalmarketing. Die Maßnahmen sollten qualifiziertes Personal sichern und gleichzeitig in Einklang mit der Unternehmenskultur stehen. Die eigene Arbeitgebermarke wird so nicht nur erfolgreich verbreitet, sondern bildet sich im Idealfall auch dadurch weiter aus. Hier im Employour Blog wollen wir unsere Erfahrungen im Personalmarketing teilen und mit Ihnen diskutieren.
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Von Bochum über Münster, Wien und Hamburg nach Silicon Valley und wieder zurück

Nie mehr Brangelina! Hollywoods Traumpaar lässt sich scheiden! Um Himmels willen! Während alle Welt gerade rätselt, ob denn nun Drogen oder Liebschaften schuld sind am Aus und wie wohl die Pitt-Ex Jennifer Aniston reagiert, haben wir unsere Trauer- und Schockstarre ganz professionell abgeschüttelt und business as usual gemacht. Denn: The Show must go on! Heute auf dem roten Teppich: das HR Barcamp Wien 2016, Besuch vom Territory-Chef, Einblicke in das Innerste von Facebook und zwei Meinungen zur Startup-Szene im Ruhrgebiet.

#h2#On the Road – Wir in Wien und Münster#h2#

Wir bei Employour sitzen nicht nur den ganzen Tag in unseren hübsch dekorierten und erstaunlich gut klimatisierten Büros, sondern sind auch immer mal wieder unterwegs, um Events und Unternehmen zu besuchen. So verweilen unsere Kollegen Daniel und Volkan gerade im schönen Wien, um am diesjährigen HR BarCamp Wien teilzunehmen, das am Donnerstag gestartet ist. Was da so alles bequatscht wurde und wer sich dort alles hat blicken lassen, ist uns in Kürze einen eigenen Blogbeitrag wert.

Björn Remiszewski

229 Leser

Was gibt’s Neues, Ausbildung.de?

Das haben uns am Dienstag via Twitter die Personalmarketings-Nerds der Agentur Junges Herz im Rahmen ihres Interviews mit Georg Konjovic von TalentHero gefragt. Wie versprochen, folgt hier unsere Antwort: Einiges! Denn so, wie sich auch die Jugendlichen, die wir mit unseren Seiten ansprechen, immer wieder ändern und ausprobieren, müssen wir auch unsere Seiten und ihre Usability ständig neu definieren. Das heißt konkret, dass wir beständig einzelne Bestandteile unserer Seiten erneuern, aktualisieren oder neu hinzufügen. Bei Ausbildung.de waren das zuletzt folgende Elemente:


#h2#Du musst nicht alles wissen, lies in unserem neuen Ratgeberbereich nach#h2#

Ein Kernstück eines jeden Portals von uns sind die Ratgeberbereiche. Besonders im Falle Ausbildung.de wird dieser viel genutzt, denn Schüler haben viele Fragen, wenn es um die Zeit nach der Schule geht. Genau an diesen Fragen haben wir uns orientiert und den Ratgeberbereich auf Ausbildung.de im Sommer umgebaut. So weiß jeder Besucher sofort, wohin er klicken muss, um die Antwort auf seine Frage zu finden. Auf diese Weise konnten wir diesen Bereich unseres Portals von der Anzahl der Unterseiten entschlacken, was zum einen für mehr Übersichtlichkeit sorgt und zum anderen auch Ladezeiten einspart, was unseren mobilen Besuchern zugutekommt.

Jan-Gerrit Meyer

457 Leser

Über den Wolken, unter den Employouranern

Der August neigt sich dem Ende zu, die Olympia-Euphorie weicht der Vorfreude auf den Bundesligastart, bald regen sich die Leute über die Lebkuchen im Supermarkt auf (und andere regen sich über die auf, die sich aufregen) und auch die Sonne lässt sich tatsächlich noch einmal blicken. Bevor es auch für die Employouraner ins schwitzig-heiße Wochenende geht, gibt’s noch schnell den Wochenrückblick. Mit dabei: Selfies aus luftiger Höhe, Stellenanzeigen auf Facebook, Recruiting-Technologien und der Besuch von deutsche-startups.de.

#h2#Selfies aus dem Cockpit#h2#

Beim Marketing via Social Media ist es ja oft ein schmaler Grat zwischen viralem Hit und peinlicher Bruchlandung. Zu Ersterem entwickelte sich in den letzten Wochen der Instagram-Account der schwedischen Ryanair-Pilotin Maria Pettersson, die mit ihren Cockpit-Selfies nicht nur mittlerweile fast 290.000 Follower bespaßt, sondern auch dem Image ihres Arbeitgebers einen Höhenflug beschert. Die Follower-Zahl der irischen Airline dümpelt bei rund 80.000 herum – von den sympathischen, witzigen und auch mal persönlichen Einblicken der 32-jährigen Petterson profitiert die Billigfluglinie nun aber mit. Und wir sehen, wie einfach der gelungene Einsatz der sozialen Medien für eine positive Unternehmens- und Arbeitgebermarke manchmal sein kann.

#h2#Deutsche-startups.de zu Besuch bei Employour#h2#

Ganz besondere Einblicke in den Berufsalltag gab es auch bei uns: Wir bekamen Besuch von einem Reporter von deutsche-startups.de, der für die Reihe „Digitale Leute“ einen Tag lang unsere bezaubernde Ginny (Virginia) begleitet und ihr beim ganz alltäglichen Bürowahnsinn über die Schulter geschaut hat. In der Reihe geht es darum, die verschiedenen Berufe der Onlinewelt vorzustellen, und Virginia wurde als Musterexemplar einer Online-Redakteurin ausgewählt. Was macht man in einer Online-Redaktion, welche nicht so offensichtlichen Aufgaben warten dort, wie sehen die Arbeitsabläufe aus und welche Tools nutzt man? Auch wenn der finale Artikel noch nicht einsehbar ist, sind wir uns sicher, dass Virginia unser Unternehmen und unsere Zunft ganz formidabel repräsentiert hat. Danke dafür!

Björn Remiszewski

449 Leser

Über die berufliche Reise nach Jerusalem

Während im sonnigen Rio eine Erfolgsgeschichte die nächste jagt, harren wir im kühlen und verregneten Bochum aus, bis auch wir mal wieder ein paar Sonnenstrahlen abbekommen. Im Hintergrund arbeiten wir derzeit an ein paar interessanten Neuerungen für unsere Portale, über die wir zu gegebener Zeit berichten werden. Parallel sind wir natürlich nach wie vor aber viel im Netz unterwegs und suchen Ihnen die Artikel zu HR, Social Media und dem Thema Berufseinstieg heraus, von denen wir denken, dass Sie mal reinschauen sollten. Achtung, ich schlage mit Zahlen um mich.

#h2#Viel Zahl um Nichts – für den Jobsuchenden#h2#

Los geht es mit einer Zahl von Martin Gaedt: 513.299 Absagen gingen von 253 Unternehmen raus auf Bewerbungen für rund 7701 Stellen. In seinem Blogartikel auf XING erklärt er, was – abgesehen von der Höhe der Zahl – so verdreht an der Situation ist. Für mich klingt das ein wenig nach der beruflichen Reise nach Jerusalem.

#h2#Vielfalt: Fluch oder Segen?#h2#

Noch eine interessante Zahl: Heutzutage besteht im deutschsprachigen Raum ein Angebot von rund 18.000 Studiengängen. Davon sind ca. 9660 Fächer für Studienanfänger gedacht. Auf Zeit Campus meldeten sich sechs Personen zu Wort, um diese Masse an Studiengängen zu kritisieren oder zu relativieren. Mit dabei sind zum Beispiel Frank Ziegele, Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung und Sandra Richter, Germanistikprofessorin der Universität Stuttgart, wie auch Caroline Rehner, Komparatistik-Studentin aus Berlin. Tl;dr: „18.000 verschiedene Studiengänge führen zu einer Kleinteiligkeit, die mit Vielfalt nichts gemein hat.“

#h2#Bewerbung bitte Online#h2#

Eine letzte Zahl: 40 % der Deutschen würden sich laut der „Jobwechsel 2016“-Studie der ManpowerGroup Deutschland häufiger auf neue Stellen bewerben, wären die Bewerbungsverfahren einfacher. Vor allem Onlinebewerbungen stellen noch immer eine große Hemmschwelle dar, einen erwogenen Jobwechsel in die Tat umzusetzen. Und das, obwohl Onlineverfahren aufgrund der potentiellen Zeitersparnisse beliebt sind. Soweit nichts Neues. Interessanter erscheint stattdessen, dass laut der Studie 20 % der Deutschen Bewerbungsapps einsetzen würden – und liegen mit diesem Interesse an Bewerbungsapps weltweit vorne. Woher auf einmal dieser Wandel? Ob das was mit der fortschreitenden Digitalisierung im privaten Raum zu tun hat? Und viel wichtiger: Werden Unternehmen darauf reagieren?

#h2#Zurück zur Frage, ob Vielfalt Fluch oder Segen ist…#h2#

Auch interessant, aber nicht neu: Knapp ein Drittel der Befragten sehen das Aktualisieren der eigenen Unterlagen oder das Verfassen von Anschreiben als mühselig an. Da kommen scheinbare Lösungen wie die vom neuen Vermittlungsportal Job-Butler.com gerade recht. Mit dem Versprechen, das eigene Talentprofil an 1000 geeignete Unternehmen zu vermitteln, wäre das doch die Lösung des Bewerbungsproblems. Über die Probleme dieser Verheißung klärt Persoblogger Stefan Scheller jedoch wie gewohnt geschwind auf. Und auch ich bezweifle, ob eine solche Form der Massenbewerbung die Lösung sein soll. Rechnen wir mal: Wenn auf 1000 Bewerbungen für eine Person 1 % positive Rückmeldungen kommen, wären wir mit ungefähr 520 Bewerbern wieder bei den eingangs erwähnten 513.299 Absagen…


Bildquelle: CC0 by Paul Bergmeir

Jan-Gerrit Meyer

432 Leser

1 Wochenrückblick – Von Übernahmen, Anreden, Motivationssprüchen und Work-Love-Balance

Dienstag war Sommeranfang – zumindest auf dem Papier. Tatsächlich ist sich das Wetter noch nicht so ganz sicher, ob es uns nun mit Sonnenschein erfreuen oder doch lieber mit trübnassem Graumatsch frustrieren soll. Während wir in die Redaktion im täglichen Wechsel entweder Heizung oder Ventilator einschalteten, blieb die sprunghafte Witterung aber nicht das einzige Gesprächsthema der letzten Tage. Auch eine kostspielige Übernahme, das Duzen des Chefs, motivierende Spruchbilder und die richtige Work-Love-Balance haben uns begleitet.


#h2#Eine Revolution für 26 Milliarden Dollar#h2#

Die letzte Woche begann gleich mit einem großen Knall: Durch alle Kanäle polterte die Meldung, dass Microsoft sich für 26,2 Milliarden Dollar das Business-Netzwerk LinkedIn gegönnt hat. Eine stolze Summe, die aber sinnvoll investiert wurde. Mit der Übernahme des Karrierenetzwerks, das weltweit über 433 Millionen Nutzer verbucht, hat Microsoft nach dem Kauf des Kollaborationswerkzeugs Yammer und dessen Integration in Office 365 den nächsten, dieses Mal noch gewaltigeren Schritt in den Bereich des HR-Software-Business getan – ein Bereich, der in den letzten Jahren ein wenig vernachlässigt wurde. Die Übernahme ist nicht nur ein Meilenstein für das mobile, also von Ort und Zeit unabhängige Arbeiten, sondern zeigt auch noch einmal deutlich auf, welcher Stellenwert Themen wie HR und Recruiting mittlerweile zugesprochen wird.

#h2#Das Duzen als erster Schritt zur neuen Unternehmenskultur#h2#

HOS, das ist nicht nur das persönliche Kürzel von Hans-Otto Schrader, dem Vorstandsvorsitzenden der Otto Group, sondern auch seine neue Anrede am Hamburger Campus. Das „Sie“ oder „Herr Schrader“ ist Geschichte! Das hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun, sondern mit einem Duz-Angebot, das HOS und seine Vorstandskollegen allen 54.000 Otto-Mittarbeitern auf freiwilliger Basis gemacht haben. Damit verfolgt die Otto Group einen „Kulturwandel 4.0.“, der das Wir-Gefühl des Unternehmens weiter stärken soll. Und das mit Erfolg – die Resonanz der Mitarbeiter ist mehr als positiv. So positiv sogar, dass viele Konzernunternehmen der Otto Group, wie zum Beispiel Baur, Bonprix, Heine, Otto, Schwab, Sportscheck oder Witt sich dem Kulturwandel 4.0. anschließen.

 #h2#„Das mit dem Leben ist eigentlich ganz einfach…#h2#

…lass gehen, was dir weh tut und halte fest, was deiner Seele gut tut.“ Man kann von den Spruchbildern, die überall auf Facebook und Instagram versuchen, uns zu motivieren, aufzumuntern und zu erheitern, halten, was man will. Unbestreitbar ist, dass sie eine unheimliche Beliebtheit und damit auch Reichweite in den sozialen Netzwerken genießen. Diese Woche erschien erst wieder ein Artikel über die Facebookbilder, der zeigte, wie Projekte wie Made my Day, Faktastisch oder Visual Statements mehr oder weniger sinnhafte Lebensweisheiten nicht nur zu barem Geld machen, sondern auch einen gigantischen Teil der 18- bis 34-Jährigen in Deutschland damit erreichen. Selbst eine Seite wie „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“, die nicht nur die Inhalte, sondern auch die Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung der Spruchbilder aufs Korn nimmt, hat Hunderttausende von Fans um sich geschart. Motivationssprüche oder aber eben deren Karikatur wären daher sicher nicht die schlechteste Idee, wenn es darum geht, neue Recruiting-Wege zu gehen und gerade junge Talente anzuwerben.

#h2#Balanceakt zwischen Work, Life and Love#h2#

Henner Knabenreichs schöner Artikel hat diese Woche eine Lanze für die so genannte „Work-Love-Balance“ gebrochen. Moment mal, heißt das nicht eigentlich „Work-Life-Balance“? Richtig, aber in dem Artikel geht es genau darum, dass das gesamte Konzept mehr als nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf umfasst, sondern das Zusammenspiel von Arbeit, Liebe und Privatleben. Mit Liebe ist dabei nicht zwingend das Zwischenmenschliche gemeint, sondern durchaus auch die Leidenschaft für Hobbys oder die Zuneigung zum geliebten Vierbeiner. Anhand des Bielefelder Unternehmens Comspace wird aufzeigt, wie eine positive Work-Love-Balance geschaffen werden kann und wie diese sich auf die Mitarbeiter, das Arbeitsklima und das Employer Branding auswirkt. Flexible Arbeitszeiten, Home Office-Tag – warum eigentlich nicht?

Björn Remiszewski

773 Leser