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Experiment Orientierungspraktikum

01. September 2015 -
Experiment Orientierungspraktikum

Wer uns kennt, weiß, dass es uns besonders wichtig ist, eng mit unserer Zielgruppe verbunden zu sein. Deshalb arbeiten wir auch gerne mit denjenigen zusammen, die genau wissen, wovon sie reden, weil sie selbst noch Teil der Zielgruppe sind. So wie Michelle, die uns in einem dreimonatigen Praktikum tatkräftig unterstützt hat. Michelle ist 20 Jahre alt und hat nach ihrem Abitur entschieden, dass sie ernst einmal in unterschiedliche Bereiche reinschnuppern möchte, bevor sie sich für die nächsten 40 Jahre auf einen Beruf festlegt. Also stand für sie ein Jahr voller Praktika auf dem Programm – was sie bei uns so gemacht hat, verriet sie uns im Interview.



Michelle, du bist ja noch recht jung. Wie wurdest du im Team aufgenommen?

Das war absolut kein Problem. Klar, ich bin das Küken hier, aber bis auf Kommentare wie „Ja, ich weiß noch als ich in deinem Alter war…“, kam gar nichts. Und sooo alt sind die Anderen ja auch nicht. ;-) Ich habe mich als vollwertiges Teammitglied gefühlt und alle hatten immer viel Geduld dabei, mir Aufgaben zu erklären, die ich wegen meiner fehlenden Berufserfahrung noch nicht perfekt beherrschte. Mir wurde aber auch viel Verantwortung übertragen, ich habe zum Beispiel Facebook-Posts vorbereitet und Beiträge für Ausbildung.de und sogar für Karista.de geschrieben.


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Nimmst du etwas Bestimmtes aus deinem Praktikum bei uns für deine Ausbildung mit?

Definitiv! Und da geht es nicht nur um die inhaltlichen Dinge, die mir in meiner Ausbildung mit Sicherheit weiterhelfen werden, sondern vor allem um die zwischenmenschlichen Erfahrungen. Außerdem habe ich meinen Platz ja über Ausbildung.de gefunden ;-) Also bleibe ich auch nach meinem Praktikum irgendwie mit Employour verbunden. Ich habe hier gelernt, wie man sich in einem Unternehmen zu verhalten hat, welche Do’s und Don‘ts es dabei gibt. Ich weiß jetzt, wie ich damit umgehen kann, wenn es Probleme gibt. Auch für mein Bewerbungsgespräch war mein Praktikum hier sehr hilfreich, denn ich habe mitbekommen, worauf es bei Bewerbern ankommt und worauf in Vorstellungsgesprächen geachtet wird. Letztlich habe ich ja auch selbst einige Ausbildungsprofile geschrieben und zukünftigen Azubis Tipps für ihre Bewerbung gegeben. Die werde ich mir natürlich auch selbst zu Herzen nehmen.


Du selbst hast im vergangenen Jahr viele unterschiedliche Berufe kennengelernt – von der Erzieherin, über Vertriebsarbeit bis zur Redaktion war alles dabei. Würdest du anderen Abiturienten ein Jahr voller Praktika empfehlen?

Auf jeden Fall! Die Praktika haben mich, gerade weil sie in verschiedenen Bereichen waren, definitiv weitergebracht. Ich konnte viele verschiedene Berufsfelder kennenlernen und mich so optimal orientieren und genau das finden, was ich später mal beruflich machen möchte. Außerdem habe ich den Arbeitsalltag kennenlernen können, wodurch ich in meiner Ausbildung mit Sicherheit einige Vorteile haben werde. Außerdem sind es wirklich gute Erfahrungen die man sammelt. Ich hatte immer Angst davor, dass ich nach dem Abi einfach in ein Studium oder Ähnliches einsteige und nach kurzer Zeit feststelle, dass ich total fehl am Platz bin – das wird mir jetzt mit Sicherheit nicht mehr passieren.


Fehl am Platz war Michelle bei uns auf keinen Fall! Und für uns ist das „Experiment“, eine sehr junge Praktikantin zu beschäftigen wirklich ausschließlich positiv ausgefallen. Wir haben viel über unsere Zielgruppe gelernt und haben uns selbst einmal mehr hinterfragt – und sind dabei auf ganz viele neue Ideen gekommen. Und auch für ausbildende Unternehmen kann es unserer Meinung nach ein großer Vorteil sein, eine Azubi mit Berufserfahrung einzustellen, auch wenn der Lebenslauf dadurch natürlich von dem gewöhnlichen Karriereweg (Schule – Ausbildung – Beruf) abweicht. Wir haben zumindest viel aus unserer Zusammenarbeit gelernt und bleiben weiterhin auch für ungewöhnliche Bewerber offen.